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Kuketz-Blog 🛡 Mach das mal in einem sozialen Umfeld, wo beinahe jeder ein Digital Immigrant (teilweise deutlich) Ü50 ist – vielleicht plus ein paar deutlich jüngeren, die an digitalen Endgeräten möglicherweise nur Smartphones kennen.
Das sind Leute, die konnten zumeist schon vor 30 Jahren einen Videorekorder nicht mal mit Anleitung vor der Nase programmieren, jedenfalls nicht in unter einer halben Stunde.
Von heutiger Unterhaltungselektronik will ich gar nicht erst anfangen.Mein Facebook-Konto existiert im Grunde genommen nur noch, um mit ehemaligen Schulkollegen in Kontakt zu bleiben. Ich mache da fast gar nichts mehr.
Das letzte Mal habe ich am Global Switch Day zum Global Switch Day gepostet. Genau niemand hat darauf in irgendeiner Art und Weise reagiert. Keiner.
Ich habe ja schon Magengrimmen beim Gedanken, irgendjemandem meine Telefonnummern zu hinterlassen – und zwar sogar mit dem deutlichen schriftlichen Vermerk, sie bitteschön nicht ins Handy zu speichern. Genau deswegen rücke ich normalerweise meine Telefonnummern nicht mehr an Privatpersonen raus.
Seien wir mal ehrlich: In manchen Kreisen ist es schon Drama genug, wenn man sich weigert, den Leuten immer mal wieder kostenlos ihr Windows zu warten bzw. sich um ihren Windows-Laptop zu kümmern. Da ist es komplett aussichtslos, sie umstellen zu wollen auf z. B. Debian und als Browser einen bis zum Gehtnichtmehr auf Hochsicherheit durchgehärteten LibreWolf.
Bequemlichkeit geht sowohl über Sicherheit als auch über Freiheit. Denn Freiheit, glauben die Leute, haben sie schon, und Sicherheit – „mir passiert schon nix!“