Heftiger Widerstand & eine klare Faktenlage hatten Erfolg: Minister #Rainer muss ein Aktionsprogramm zum Schutz von Gewässern vor Verunreinigung durch Nitrat aus der Landwirtschaft vorlegen.

Das #Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden: Das Aktionsprogramm zum Schutz von Gewässern vor Verunreinigung durch Nitrat aus der #Landwirtschaft muss kommen. Wichtig, denn gerade kleine Kinder sind besonders gefährdet. Wir danken der DUH für ihre Klage.

#Trinkwasser #Umweltschutz

@GrueneBundestag Man muß dabei allerdings auch differenzieren. In Unterfranken (wenig GVE, viel Ackerbau, gute Böden) regnet es wenig, sodaß schon durch Zersetzungsprozesse, ohne, daß man etwas auf dem Boden anbaut bzw. düngt, die 50mg/l erreicht wird. Das liegt am wenigen Regen, der zu weniger Grundwasserneubildung und damit einer Aufkonzentration führt. Es liegt also nicht am Dünger. Verbietet man nun auf den guten Böden das Düngen, wächst eben auch weniger - bei gleichem Aufwand (ca. 100l Diesel pro Hektar?).
Wenn man hier nicht differenziert, gibt es eben weniger Erträge. In Unterfranken, der Gegend, von der ich rede, wächst ca. 80% von Bayern das Getreide, das zum Verzehr geeignet ist. Es geht also um unser Essen. Setzt man da mit dem Dünge-Sparen an, gibt es halt weniger zu Essen. Letztlich.
Die Frage ist doch: ist im Grundwasser und den Oberflächengewässern zu viel Nitrat oder nicht?