Eine kleine Freude in Kopenhagen ist für mich auch, dass die Ergebnisse meiner alten Arbeit dort an jeder Ecke sichtbar sind. In der ganzen Stadt sieht man eAutos aus deutscher Produktion, von denen unser Bundeskanzler schwafelt, es gäbe für sie keinen Markt.

Die Mercedes EQB und EQA dort so viel zu sehen, macht mich stolz und ich würde mir wünschen, die Leistungen von Ingenieur*innen würde von Deutscher Politik auch solche Wertschätzung erfahren.

#IchBinIngenieur_in

@thijs_lucas Selbst die chinesische Regierung macht aus dem Notwendigen einfach ein gutes Business. Nur Herr Merz und seine Leute verstehen das nicht.

@kaffeeringe ich finde, die chinesische Regierung erkennt Notwendigkeiten und versteht, dass man dankt Geld verdienen kann, weil Notwendigkeit eine natürliche Nachfrage erzeugt.

Die deutsche Politik neigt leider immer noch dazu, veraltete Technologie mit Kombinationen aus Subventionen und komplexen Regularien künstlich vor Konkurrenz durch Fortschritt und Innovation abzuschirmen.

China schafft durch eigene Leistungen und die deutsche Bräsigkeit Vorsprung an Zukunftsmärkten.

@thijs_lucas Die Energiewende in Schleswig-Holstein ist unter anderem deswegen so weit, weil glaubhafte Leute wie Günther Jansen den Bauern erklärt hat, dass sie mit Windkraft ein zweites Standbein aufbauen könnten: https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/wiki/Energiewende

Wenn ich mit meinen Cousins spreche, die Bauern an der Westküste sind, freuen die sich tatsächlich sehr über das Zusatzeinkommen ohne Arbeit. In Dithmarschen und Nordfriesland steht alles voll mit Windkraftanlagen und Solardächern. Die gehören allen den Leuten, die da rundherum wohnen.

Warum klappt so etwas heute nicht mehr?

Energiewende – SPD Geschichtswerkstatt

@kaffeeringe ich war letztes Wochenende in Heide bei Freunden. Die haben ihr Geld nach dem Abi auch in genossenschaftliche Windkraftanlagen investiert und sind davon sehr begeistert. Und sie sind unglücklich über die Entwicklung, dass immer mehr Großprojekte gebaut werden, die sie von Investitionen ausschließen, während die Gewinne dann in die Fremde gehen.

@thijs_lucas

1/2

Ist doch klar, zum einen sind die Projekte immer größer geworden. Gleichzeitig gibt es immer mehr Investoren die nicht wissen wohin mit dem Geld.

Bei Bürgerprojekten sind halt viel zu viele am Projekt beteiligt die auch noch unterschiedliche Interessen verfolgen.

Da hilft nur selber ein Projekt anstoßen.

Viele Gemeinden sind klamm, da sind solche Projekte sehr willkommen.
Die stellen dann z.B. auf Kitas / Schulen Dachflächen zur Verfügung.

@kaffeeringe

@thijs_lucas

2/2

So werden diese Gemeinden "kostenlos" Co2 neutraler.

Wenn man dann gut verhandelt, kann der Strom > 8 Cent verkauft werden.

Denn einer der Abnehmer ist ja gleich unter der Anlage.

Somit spart die Gemeinde trotzdem noch ein Teil der Strom kosten.

@kaffeeringe

@thijs_lucas @kaffeeringe

In meiner Heimatgemeinde in Nordfriesland wird (oder wurde) gerade der dritte Bürgerwindpark gebaut, was meinen Eltern, die in allen drei dabei sind, echt ein gutes Einkommen neben der Rente bringt - und perspektivisch mir und meinem Bruder.

Dazu spült es Geld in die Kasse der Kommune und es ist auch etwas, das die Gemeinde zusammenbringt - das darf man auch nicht unterschätzen.

Und für die Landwirte ist das eh ein super Geschäft.

@kaffeeringe @thijs_lucas weil alle, die so direkt profitieren können, es gemacht haben. Jetzt bedarf es auch der Beteiligung der Bevölkerung ohne Grundbesitz. Es gibt genügend Kommunen, die zeigen, dass das geht.