#Verkehrskongress der SPD in Kiel: Debatte über die #Mobilitätswende

https://archive.ph/10Ynl

Soll das ein Witz sein? ich weiß auch nicht, was die sich immer von dieser allumfassenden App versprechen, so als wenn wir ständig die Fahrzeuge wechseln. Dabei kann ich ja nicht mal Zugverbindungen innehrlab Europas raussuchen, auch wenn ich nur Bahn fahre. Und warum muss jede Stadt selber Apps programmieren? Bisschen Lokalisierung ist ja okay...

#kiel

@kielkontrovers Wenn das Dein einziger Kritikpunkt ist, kann ich Dich beruhigen: Die App war eigentlich nur eine Einstigsanekdote. Herr Dahlmann-Resing erzählte, er sei am Abend vorher durch Kiel gelaufen und er hatte nicht die passende App für eScooter oder Fahrräder. Seine Nürnberger App funktioniert hier natürlich nicht, deswegen sei er zum Abendessen oder so zu spät gewesen.
Ich habe auf dem Handy tatsächlich die Sprottenflotten-App, die eSccoter-App, die Nah.SH-App und die Stattauto-App. Es wäre schon cool, wenn das eine App wäre - vor allem, wenn das eine "amtliche" mit vernünftigem Datenschutz wäre.
Ja, ich fahre ab und zu eSooter, Bus, Stattauto und als mein Fahrrad in Reparatur war auch Sprottenflotte.
Eine App würde die Schwelle senken, andere Angebote zu nutzen.
@kielkontrovers Es gibt sicher viele unsinnige Stadt-Apps. Aber so etwas wäre schon praktisch.
Eigentlich müsste das auch nicht jede Stadt alleine programmieren. Aber die App muss natürlich zum Angebot vor Ort passen.
Ich weiß nicht, ob es Anbieter dafür gibt - das würde ja bedeuten, dass schon mehrere Städte die gleiche App benutzen.
@kielkontrovers Ich habe zu der Veranstaltung übrigens auch etwas geschrieben: https://kaffeeringe.de/2025/09/20/verkehrswende-in-kiel/
SPD-Verkehrskongress: Verkehrswende in Kiel

Mobilität ist kein Selbstzweck. Sie soll das Leben in der Stadt besser machen – für alle. Der SPD-Verkehrskongress zeigte, dass Kiels Weg in eine klimagerechte, sozial ausgewogene und wirtschaftlich sinnvolle Verkehrspolitik kein Traum bleiben muss. Aber er wird nur gelingen, wenn wir jetzt drei Dinge tun: zuhören, mutig planen und gemeinsam umsetzen. Warum der SPD-Kongress Hoffnung macht – und was jetzt passieren muss.

kaffeeringe.de
@kaffeeringe Es müsste eigentlich kein politisches Thema sein. Mir kommt CDU/FDP so vor, als würden sie sagen: "Wir brauchen keine Krankenhäuser, wir haben doch McDonalds" Seit vielen Jahrzehnten mittlerweile ist die SRB, jetzt Stadtbahn "Bimmelbahn" deren Hassobjekt und versuchen bei jeder Kommunal/OB-Wahl damit Wähler:innen zu mobilisieren. Am Ende kommt immer wieder raus, die Kieler:innen wollen einen besser ÖPNV und an der Wahlurne landet das Thema als Bettvorleger. 2025 neuer Versuch.
@kaffeeringe Politischer Streit sollte sich eher um fragliche Themen drehen, aber nicht bei Themen wie grundsätzlich besserer ÖPNV, Wohnraum, Gesundheitsversorgung, Demokratie. Spannender könnte zB sein, wie wir uns die Innenstadt 2040 vorstellen. Und auch die konkreten Wege. Aber das OB einer Stadtbahn ist eher eine langweilige Frage, weil das sich ja mit wenigen Argumenten erledigen lässt und es gibt mehr als genug Papier dazu, nicht nur in Kiel. Auch Verbindung Ost-West wäre spannend,
@kaffeeringe da würde es um mehr gehen als nur um eine neue Brücke. Der ganze Verkehr müsste ganz anders organisiert sein. Da Hörnquartier funktioniert bisher überhaupt nicht, jetzt gibts eine neue Grundschule, aber der Weg dahin ist nicht walkable. Der Fahrstuhl mal wieder kaputt. Aber warum stürzt sich die Opposition nicht mal darauf und legt den Finger in die Wunde? Warum irgendwelchen quatsch erzählen anstatt die Oppositionsrolle ernst nehmen? Leuten Angst machen, nix anderes ist das.
@kaffeeringe Wobei ja #SusanneGaschke ja auch zu den prominenten Kritikerinnen der #SRB gehörte. Und auch in der Kieler Verwaltung gibt es einige lautstarke Kritikerinnen nach wie vor, die glauben ohne die Stadtbahn würde es auch gehen. Ich empfehle da dann einfach mal die 11 zu fahren zu Spitzenzeiten und danach reden wir noch mal ... ;-)
@kaffeeringe und die App soll ja dann auch in Hamburg funktionieren, oder in München. Also zB Leihrad in München wenn ich von Kiel aus da mit dem ICE hin fahre. Wobei da schon die Frage aufkommt, ob das Rad dann reserviert bleibt, wenn der Zug 2 Stunden Verspätung hat ;-)
@kaffeeringe naja, wir wollen ja alles im Wettbewerb halten. Als das Deutschlandticket rauskam, wollte ich es mit der #nahsh App kaufen, ich Naivling. Alle Kartenverkäufe wurden bis dahin via #AKN abgewickelt. Nah.sh schrieb mir, dass das Deutschlandticket aber über #DeutscheBahn laufen solle. Damals waren dann ja alle Verkäufe total überfordert. Kiel setzt ja auf #DonkeyRepublic . Nürnberg offenbar kommunaler Anbieter #VAGRad . Ich glaube da müsste sich aber hinter den Kulissen mehr tun.
@kaffeeringe Also zB wenn alle Anbieter verpflichtet werden, offene APIs anzubieten. Dann könnte jede*r Apps oder Webseiten anbieten, die Auskünfte und Fahrkarten anbieten. Und jede*r könnte die App seines Vertrauens nutzen. Eine App für Alle glaube ich nicht dran und ich muss dann gleich an den Herrn der Ringe denken. Die #CoronaApp war toll. Aber wir hängen ja bei #NavigatorApp immer noch mit dem Datenmonster der DB fest. Ideen gäbe es genug, wenn da die Macht gebrochen würde.
@kaffeeringe Bei der #NAHSHapp wunder ich mich ja immer, wenn ich "KA" eingebe, dass mir eher "Karlsruhe" als "Karlstal" als Startbahnhof angeboten wird. Wo Karlsruhe ja nicht mal in SH ist. I dont get it. Wozu eine Regionalapp, wenn bundesweite Bahnhöfe im Vordergrund stehen? Dann können Karlsruhe und Kiel auch gleich die gleiche App benutzen, oder?
@kaffeeringe Aber Kommunen lieben ja ihre eigenen Apps. Erinnere mich an Kieler #KulturKompass, Flensburg hat sich da auch eine eigene programmieren lassen. Da wird nicht systemisch gedacht, sondern mehr "wir haben jetzt auch eine eigene App". das #NIHSyndrom. besser wären Apps, die beim Starten einfach lokale Funktionen haben, ZB lokale Termine anzeigen ggf. auch etwas Aussehen verändern.