Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?

Das jüdisch-christliche Buch-Dialoggespräch gestern mit Prof.in Barbara #Traub in #Chemnitz machte viel Freude. Sprach mich auch dabei für den schnellen Ausbau erneuerbarer #Friedensenergien aus. Auch wer sich die Renditen der fossilen #Gaskonzerne anschaut, kann über die geplante #Energiewende - Wende nur den Kopf schütteln. Der #Fossilismus schadet, zerspaltet & international tötet er auch. https://www.spiegel.de/wirtschaft/gasnetzbetreiber-machen-traum-renditen-auf-kosten-der-verbraucher-a-84075b4e-9186-411d-b150-eaffb08520a9

@BlumeEvolution ja das was ich heute morgen im dlf von der Frau reiche hörte reichte mir schon. Für kleine z.b. "auf Dach Photovoltaik" keine Förderung mehr, nur noch für große Projekte am besten aufs freie Feld in Konkurrenz zum Bauern. Denn der vorteilhafteren agriphotovoltaik werden weiterhin bürokratische Steine in den Weg gelegt. Ähnlich wie wka im Wald wird dies die Menschen nicht begeistern.
@steffensmile @BlumeEvolution Das Wichtigste scheint mir zu sein, dass Stromerzeugung in die Hände großer Unternehmen gehört, die Teile der Förderung zurückschmieren können bzw. irgendwann Aufsichtsratsposten frei haben.
Wenn es darum ginge, Netze zu entlasten, müsste man Speicher stärker fördern, und zwar je kleiner (in vernünftigem Rahmen natürlich), desto mehr. Nichts kann besser Netze entlasten als dezentrale Speicher.
Noch wichtiger wäre an der Stelle wohl umfassende Entbürokratisierung.

@joschtl @steffensmile @BlumeEvolution
Ja, es wäre doch unendlich schade, wenn die ordentliche Trennung von Versorgern und Verbrauchern durcheinander käme und aus artigen Konsumenten plötzlich Partizipanten am Markt würden, die mittels Smartmeter einspeisen, wenn Strom teuer und speichern oder verbrauchen, wenn er günstig ist.

Das könnte man ja gleich die Ständeordnung infrage stellen.

@angeldruckt @joschtl @steffensmile @BlumeEvolution Noch einfacher, wenn alle ihre Drehstromzähler behalten und die beim Einspeisen einfach rückwärts drehen. Strompreis = Vergütung, einfach direkt umzusetzen.
@Njoerdr @angeldruckt @steffensmile @BlumeEvolution Najaaa... das ist was Anderes. Das geht ja nur, wenn ich erzeugen kann wann immer ich will und mir das abgenommen wird. Irgend jemand muss das dann speichern oder woanders hin verkaufen und es ist eben genau _nicht_ netzdienlich.
Dieser Weg ist sinnvoll für Balkonkraftwerk-Kleinkram und zum initialen Ausbau von PV. Netze entlasten muss m.E. auf gezielte Kleinspeicher-Förderung und in gewissem Umfang auf Smartmeter setzen.
Und ja, Datenschutz.
@joschtl @angeldruckt @steffensmile @BlumeEvolution Ja, das ist richtig. In einigen Ländern wurde es so einfach gehandhabt, vor allem wenn Anbieter den Solarausbau durch Verschleppen des Einbaus neuer Zähler verzögerten.
Mit dem Ausbau von Wärmepumpen und vor allem E-Autos wird sich das Problem der Angebotsspitzen von selbst aufheben. Die Wenigsten haben genügend Dachfläche, um ausreichend Strom für die aktuellen E-Kolosse und den Hausbedarf zu produzieren.