Guten Morgen- Tässle Kaffee ☕️?

Wenn Du in #Medien , #Wissenschaft , #Wirtschaft oder #Politik in einem #NATO - Mitgliedsstaat arbeitest, aber erst von #Trump auf die Bedeutung von #Russland - Öl für die Finanzierung des #Ukraine - Krieges hingewiesen wurdest, dann bist Du 1. Durchschnitt und 2. Teil des Problems. Dieses ist 1 #Paradigma & es heißt #Fossilismus. https://www.spiegel.de/ausland/trump-fordert-kaufstopp-fuer-russisches-oel-von-nato-staaten-a-77ea1965-d6bf-4b81-81e6-c1747ce8b9a1

Bedingung für Sanktionen gegen Russland: Trump fordert von allen Nato-Staaten Kaufstopp für russisches Öl

Die Nato soll erst einmal liefern, dann will Donald Trump »umfassende Sanktionen« gegen Russland erlassen. Seine Bedingungen: ein totaler Importstopp für russisches Öl – und Strafzölle gegen Putins Verbündete.

DER SPIEGEL

Weil ich oben zum #Durchschnitt postete, schlug ein geschätzter #Mastodont eine #Umfrage vor. Gerne hier:

Siehst Du Dich selbst noch als Teil des #Fossilismus ?

Ja, stecke da schon noch drinnen.
21.1%
Teilweise, bin beim Aussteigen daraus.
62.6%
Nein, ich denke & lebe bereits den #Solarpunk
13.8%
Andere / keine Meinung
2.5%
Poll ended at .
@BlumeEvolution Ich beschäftige mich mit Erneuerbaren seit Tschernobyl, meine Facharbeit 1994 schrieb ich über "Rentabilität und Effektivität einer Solarzelle", in der ich ein damals 11 Jahre altes 12V/36W-Solarpanel mit einem C64 "vermessen" habe. Verglichen mit Daten der nächstgelegenen Wetterstation hatte das Ding noch einen Wirkungsgrad von 14% bei Sonne und 3% Bewölkung. Als Laswiderstand fungierte ein leerer Bleiakku, der geladen wurde.
Schon damals widerlegte ich jene Geschichten über "Sloarzellen gehen spätestens nach 4 Jahren kaputt".
In der Zeit kam kurz in Deuschland die Diskussion über Kraft-Wärme-Kopplung auf: Warum Öl einfach nur verbrennen und nicht vorher durch einen Dieselmotor jagen, der damit Strom macht? Antwort der Politik: "Das geht nicht, zu dezentral, klappt nicht!" - Meanwhile erzeugte Dänemark 51% seines Stromes damals genau so! Wieder Märchen, die man erzählt bekommen hat.
In der Zeit wollte mein Vater auch den Hotzenblitz, ein E-Auto, kaufen. Es kam nie zur
@BlumeEvolution Produktion, 400kDM fehlten noch und Thüringen (wo der gebaut werden sollte) gab diesen Zuschuß nicht.
Wir hatten bis Rot-Grün ein Energiegesetz von 1937, das bis dahin nicht angefaßt wurde und Großkraftwerke bevorzugte. 1994 las ich einen Artikel von einem Hybrid-Volvo-Prototyp. Wurde auch nie gebaut.
Innovation wurde da gebremst, wo es nur ging, so sehe ich das mittlerweile heute.
Innovation ist aber, denke ich auch, ein wichtiger Motor unserer Wirtschaft. Der wurde vielfältig abgewürgt, weil Lobbyismus und Wirtschaftsinteressen.
Als ich 1995 in einem Sinterwerk Motoren- und Getriebeteile gebaut habe, war ich mir sicher, daß es dieses Werk keine 20 Jahre mehr gibt. Es steht und produziert immernoch. Aber es ist klar, daß das nun nicht mehr lange geht.
Die Innovation, die bei uns über Jahrzehnte gebremst wurde, bricht nun halt in China (zB Solarindustrie, man erinnere sich...) durch.
Nun tritt die Wirtschaft auf der Stelle und man gibt den Grünen die schuld für ;)
@BlumeEvolution Ich selbst war nie ein Fan vom Auto. Ich bin so erzogen worden, daß es ein notwendiges übel ist und genauso verfahre ich damit auch: Am besten ich lasse es stehen und erledige am besten alles mit dem Rad: 4960km dieses Jahr alleine mit meinem (richtigen!! ohne E!!) Trekkingrad (zzgl. vielleicht ~1000km mit meinem Faltrad), Einkaufen mit Anhänger ist für mich selbstverständlich geworden. Mit der Zeit denke ich über Strecken bis 20km nicht mehr nach, ich fahre Rad, ist kein Ding, hält fit.
Mit der Elektronifizierung (Hauptsache immer online und mit nem scheiß Display statt Knöpfen!) des Autos sind diese Schüsseln noch unattraktiver geworden.
Ich sehe nur, daß die Chinesen da inzwischen bessere Autos bauen, weil Innovationsrückstand bei uns.
Vielleicht hätte man doch mehr auf Ingenieure statt BWLler hören sollen?
Dasselbe, fürchte ich, gilt mehr und mehr auch für Miele & Co: Hauptsache anfällige Elektronik verbauen - natürlich ohne offene Schnittstellen und Standards.
@BlumeEvolution Und geht man in der IT weiter ist es noch schlimmer: Völlige Abhängigkeit von den USA, vor der seit JAHRZEHTEN von den "Nerds" gewarnt wurde, ständig setzt die Politik auf irgendwelche Digitalisierungslösungen, die einfach hinten bis vorne Kacke sind, weil man zB den CCC da nicht fragt. Da sitzen wirkliche Experten aus meiner Sicht, die haben wir doch! Aber neiiiin, da muß ja eine "profesionelle Lösung" her, die dann aber Murx ist und die Firma, die man da belangen könnte, stielt sich mit Winkeladvokanzüge aus der Verantwortung.
Die Beweiskette NSA-Key (in Windows 1999 entdeckt) -> Snowden (2013) ist erdrückend. Trotzdem setzte man weiterhin auf Micro$oft.
Ergebnis: Unsere Wirtschaft ist exakt einen Präsidialerlaß vom Zusammenbruch entfernt, der ganze IT-Murx, der so fabriziert wurde, wird dem aber vielleicht zuvorkommen.
Und die Chefetagen wollen davon einfach nix wissen, weil läuft ja. NOCH. Wieder: Visionslos.