Ich hatte übrigens auch eine Meinung zum Warntag: Der ganze Kram bringt nix, so lang man sich nicht den eigentlich entscheidenden Faktor anguckt.

https://www.spektrum.de/kolumne/der-warntag-laeuft-ins-leere/2286281

Der Warntag läuft ins Leere

Im Notfall bekommt man eine Warnung aufs Handy. Doch was dann? Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung weiß, was zu tun ist. Das zu ändern ist die eigentliche Aufgabe.

Spektrum.de
@Fischblog In einer TV-Sendung zum Thema empfahl ein Experte unter anderem, den nächstgelegenen Schutzraum zu recherchieren. Meine innere Streberin folgte dem sofort - und weiß jetzt, dass es sowas in München praktisch nicht mehr gibt.
@kaltmamsell Danke für die Bestätigung, ich suchte auch und war ziemlich ernüchtert. @Fischblog
@deuxcvsix Auch keine Info, was statt dessen als Schutzraum dienen könnte (U-Bahn-Tunnel?). @Fischblog
@kaltmamsell Genau, inkl der Antwort von der Stadt, dass die Schutzräume, die es eh nicht gibt, geheim gehalten werden. @Fischblog
@deuxcvsix @kaltmamsell Ich hab da ein Trüffelschwein im Bekanntenkreis, der so etwas wissen kann, bzw. weiß, wie er das in Erfahrung bringen kann.

@kaltmamsell @Fischblog Schutzräume gibt es hier schon, wobei der halbwegs verwendungsfähige Hochbunker in meiner Nähe dann auch für knapp 3.500 Personen reichen müsste.

Ich nehme an, wenn die Bomben fallen, ziehen wir erst mal Nummern

@zynaesthesie @kaltmamsell @Fischblog "Bitte warten, Sie werden plaziert."

@slowtiger @zynaesthesie @kaltmamsell @Fischblog Ich kann https://welt.unter.koeln/1-Atombunker.html zu dem Thema empfehlen.

Zum Thema Nummern ziehen: Schleuse der Anlage war so ausgelegt, dass es eine Vereinzelungsanlage gab, um die letzen Menschen einzeln in den Bunker zu lassen. Die Türe dieser Anlage war bewusst darauf ausgelegt, dass sie beim finalen Schließen Gliedmaßen sauber abscheren kann, weil klar war, dass draußen komplette Anarchie herrschen würde.

Atombunker Köln (DOKK) - Welt.unter.Koeln

Dokumentationsstätte Kalter Krieg, Institut für Festungsarchitektur (CRIFA)

@dystopic @slowtiger @zynaesthesie @kaltmamsell

"Heute beherbergen die Räumlichkeiten die chirurgische Klinik der Universität Köln."

@kaltmamsell Praktisch nirgends. Hier in Heidelberg ist es auch mau, vielleicht abgesehen von den Servicetunneln der Uni.
@Fischblog @kaltmamsell ich glaube, hier hat die Uni (RUB) sowas bestimmt noch.
Ansonsten bleibt vermutlich nur der eigene Keller.
Edit: Kurze Recherche ergab in ganz NRW kein einziger einsatzfähiger Schutzraum.
@FrauZeitlos @Fischblog @kaltmamsell Wobei es selbst zu Hochzeiten des kalten Krieges nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung Schutzräume gegeben hätte, mal ganz davon abgesehen dass die auch im damals geplanten Ernstfall nicht gehalten hätten oder die absolute Hölle für die Geschützten gewesen wären.

@Fischblog @kaltmamsell Ich erinnere mich mal dran, als Sume eine Führung bekommen zu haben, wo sowas fiel wie "solche Luftschutzkeller gab's mal überall in HD", aber im Prinzip waren das hier immer Artefakte der Vergangenheit für mich.

Genauso wie das Bereithalten von einer Woche Nahrung ... In Norwegen ist das Gesetz. Hier eine Empfehlung, die ich dieses Jahr zum ersten mal von einem Münchner Freund gehört habe.

@kaltmamsell @Fischblog

wie gut das mit Schutzräumen in der Innenstadt von München funktioniert, hat man am Tag des OEZ-Attentats beim dem heillosen Chaos in der Innenstadt gesehen. Das waren alle Geschäfte und Kaufhäuser, die kurzfristig etwas organisiert hatten, aber behördlicherseits ist nicht viel passiert (es gibt ja z.B. im Hauptbahnhof mehrere Bunker - kann mich nicht dran erinnern, daß da einer geöffnet wurde.