Oder dass vergütete Präventions-/Früherkennungs-Ziele definiert werden, um teure Spätfolgen zu vermeiden oder dass die Ambulantisierung beschleunigt wird oder es Bündelvergütungen für die Behandler chronisch Kranker gibt.
Doch der SPD ist bislang nur eingefallen, die Beitragskosten für Arbeitnehmer zu erhöhen, während die CDU vorschlägt, für solche mit knappem Gehalt die Leistungen zu kürzen. Das ist nicht der Herbst der Reformen, das ist der Herbst der Ideenlosigkeit. (4/4)
@avatter
Individuell weniger Leistung heisst aber auch, in der Breite noch weniger verfügbare Mittel.
Als gesunder junger Besserverdiener würde ich da ggf. sogar den Basistarif nehmen, und den gesparten Beitrag in ETF ansparen.
Für die Gemeinschaft ein Desaster. Aber die breite Gesellschaft hat die CDU ja noch nie interessiert.
@koehntopp @avatter Dieser Plan wäre mMn Türöffner für ein komplett undursichtiges Preis- und Leistungsangebot. Wer bestimmt, welche Leistungen zukünftig im Basistarif angeboten werden müssen und welche optional sind?
Kinder beitragsfrei nur im Plus-Paket?
Ihr Blinddarm muss raus? Im Basistarif nur mit 1500 € Selbstbehalt.
Sie sind chronisch krank? Das ist im Basistarif nicht gedeckt.
Das ist nicht nur konzept- und ideenlos, das ist eine Beschleunigung der gesellschaftlichen Spaltung.
@avatter Ich vermute, dass das vor allem für Gutverdiener interessant ist - vor allem für Leute, die ihre seltenen Arztrechnungen einfach selber zahlen könnten.
[s]Ich bin aber auch sicher, dass eine 3-Klassen-Medizin administrativ deutlich weniger Aufwand ist. [/s]