Tübingen investiert 79 € pro Einwohner:in & Jahr in Radverkehr – mehr als jede andere Stadt in Deutschland 🚀.

Beheizte Radbrücken, Radstation mit 1.100 Stellplätzen und S-Pedelec-Routennetz: Tübingen setzt Maßstäbe. Im @ADFC Fahrradklima-Test landet Tübingen deshalb auf Platz 1 unter den Mittelstädten. Das subventionierte Deutschlandticket wird durch höhere Parkgebühren querfinanziert. So entsteht nachhaltige Mobilität mit Zukunft.

👉 https://www.tuebingen.de/radverkehrskonzept

Foto: Universitätsstadt Tübingen

@zukunftfahrrad @ADFC

Interessant - aber woher weiß man das? Dass Tübingen mehr als jede andere Stadt in Deutschland in Radverkehr investiert?

Mehr als in Hagen ist das definitiv, aber gibt es irgendwo einen deutschlandweiten Überblick über alle Städte und ihre Radverkehrsinvestitionen?

ADFC-Fahrradklima-Test 2024: Das sind die Ergebnisse

In vielen Metropolen und hügeligen Orten wird das Fahrradklima etwas besser, das Miteinander im Verkehr bleibt herausfordernd.

@abulling @zukunftfahrrad @ADFC

Falls das als Antwort auf die Frage nach Zahlen zu Investitionen in Radverkehr pro Kopf sein soll: Wo steht das im Fahrradklimatest?

Ansonsten bitte erläutern, worauf sich das bezieht.

Die Qualität der Radverkehrsverhältnisse pro Ort ist vermutlich schlechter bei weniger Investitionen - muss aber nicht sein - und Ausgaben pro Kopf kann man da beim besten Willen nicht ableiten.

@ADFC_Hagen @zukunftfahrrad @ADFC Ich konnte das dazu finden:
https://www.greenpeace.de/klimaschutz/mobilitaet/guter-rat-rad
https://www.greenpeace.de/klimaschutz/mobilitaet/ins-rollen

Es gab aber auch mal eine umfangreichere Tabelle der Investitionen in Radinfrastruktur. Finde ich jedoch gerade nicht mehr.

Der Fahrradklima-Test selbst liefert in der Tat keine Zahlen zu Investitionen.

Laut Studie: das Fahrrad löst Verkehrsprobleme

Bessere Luft, weniger Stau, mehr Platz: Das Fahrrad kann viele Verkehrsprobleme lösen. Dafür aber müssen Radwege sicher und attraktiv werden, so eine Studie.

@ADFC_Hagen @zukunftfahrrad @ADFC Die Bochumer Verwaltung hat dazu eine lange Antwort verfasst. Wobei ich mich frage, ob das so ein deutsches Ding ist oder die Zahlen auch in anderen Ländern schwer zu erfassen sind.

„Insgesamt ist festzustellen, dass Radverkehr als integraler Bestandteil der Straßenplanung immer
mitgedacht und berücksichtigt wird. Es ist daher keine exakte Aufteilung von Investitionen in Rad- (1/4)

und anderen Straßenverkehr möglich oder sinnvoll. Welchen Verkehrsmitteln eine Investition nützt,
kann ebenfalls nicht eindeutig bestimmt werden. So kann eine Fahrradstraße mit zugelassenen 30
statt bisher 50 km/h auch dem Fußverkehr dienen, da die Lärmbelastung durch den Kfz-Verkehr
sinkt. Investitionen in Radverkehrsanlagen dienen damit nicht allein dem Radverkehr sondern kön-
nen viele weitere positive Effekte wie beispielsweise weniger Lärm, mehr Aufenthaltsqualität, weni- (2/4)
ger Schadstoffbelastung, belebtere Straßen und durch mehr wahrnehmbare Personen ein gestei-
gertes Sicherheitsgefühl und gesteigerte Verkehrssicherheit insgesamt haben.
Auf der anderen Seite gibt es vielfältige Sanierungsmaßnahmen, die nicht der Radverkehrsförde-
rung zugerechnet werden, sich aber durch eine wieder glatte Fahrbahnoberfläche positiv auch auf
den Radverkehr auswirken. Andersherum verhält es sich genauso: Werden Fahrbahnen im Rahmen… (3/4)

@lichtlauschen

Gute Frage.

Wir haben auch schon mal vom Kämmerer gehört, dass das alles nicht so einfach sei, weil Radverkehrsinvestitionen in vielen verschiedenen Unterbudgets und nicht immer eindeutig zugeordnet sind (wenn ich mich richtig erinnere).

Aber man könnte ja einfach Anteile definieren und klar kommunizieren.

In dem Radverkehrskonzept von 2017/18 wurden Ausgaben pro Kopf für die einzelnen Umsetzungsjahre definiert (aber das Konzept hat auch nicht die Stadt geschrieben ;-) )

@lichtlauschen

Wenn man mal versucht, Kosten für irgendwelche Verkehrsformen herauszufinden, wird normalerweise irgendwo eine Annahme getroffen, um Dinge zuzuordnen. Jedenfalls kennen wir dazu nichts, wo eine einfache Datenbasis vorhanden wäre.

Aber plausible Annahmen helfen ja auch oft schon weiter.

@ADFC_Hagen Die Kosten für Bochum hat die Kosten vor ein paar Jahren klar nennen können:

"Im Ergebnis kommt die Stadt für das Jahr 2019 auf einen Pro-Kopf-Aufwand von 13,39 Euro für Investitionen und Sachkosten beim Bochumer Radverkehr. Zusätzlich seien 2,07 Euro an Personalkosten ausgegeben worden. Außerdem habe der
Regionalverband Ruhr noch 3,88 Euro pro Kopf für die hiesige Rad-Infrastruktur
ausgegeben."

https://nrw.kf-st.de/aktuell/detail-aktuell/news/radverkehrskosten-linksfraktion-relativiert-staedtische-berechnung/

Radverkehrskosten: Linksfraktion relativiert städtische Berechnung: kommunalpolitisches forum nrw e.V.

Im Mobilitätsausschuss des Bochumer Rats hat die Stadtverwaltung auf Anfrage der Linksfraktion eine Berechnung vorgelegt, wie viel Geld die Stadt Bochum pro Jahr und Einwohner*in den Radverkehr investiert. Im Ergebnis kommt die Stadt für das Jahr 2019 auf einen Pro-Kopf-Aufwand von 13,39 Euro für Investitionen und Sachkosten beim Bochumer...

kommunalpolitisches forum nrw e.V.

@lichtlauschen

Da müsste man doch die gleiche Methode weiter verwenden können.

Man kann ja die vermuteten Ungenauigkeiten dazuschreiben...

@ADFC_Hagen @zukunftfahrrad @ADFC 79€ pro Person (Auch Katzen haben Köpfe?) wären für meine Stadt Bürstadt 1,4 Millionen € im Jahr. Das würde man merken.

Bürstadt investiert mehr in Parkplätze als in den Radverkehr.

Größenordnungsmäßig 15€ pro Person und Jahr für öffentliche Parkplätze. Die Kostenlos zur Verfügung gestellt werden.