"Digitale Souveränität für Deutschland und Europa ist möglich!" Unter dieser Überschrift hat unsere BSI-Präsidentin einen offenen Brief der Open Source Business Alliance [email protected] erhalten.

Hier hat Claudia Plattner ihre Antwort veröffentlicht: 👉 https://www.linkedin.com/posts/claudiaplattner_antwort-der-bsi-pr%C3%A4sidentin-auf-den-offenen-activity-7366088942661554176-1Sgv

TLDR: Durchaus halten wir als BSI die Digitale Souveränität Europas für erreichbar. Und verfolgen dabei eine Doppel-Strategie.

Mehr auch hier: 👉 https://www.egovernment.de/bsi-doppelstrategie-fuer-digitale-souveraenitaet-a-0f8299c5851be6267d34191d25e69976/

Antwort der BSI-Präsidentin auf den offenen Brief der OSBA | Claudia Plattner | 15 comments

"Digitale Souveränität für Deutschland und Europa ist möglich!" Unter dieser Überschrift habe ich einen offenen Brief der Open Source Business Alliance - Bundesverband für digitale Souveränität e.V. (OSBA) erhalten. Herzlichen Dank dafür! Der Brief gibt mir die Gelegenheit, noch einmal klarzustellen: Selbstverständlich habe ich der Deutschen Presse-Agentur nicht gesagt, dass ich die Digitale Souveränität Europas für unerreichbar halte. Denn das tue ich mitnichten! Dieser Eindruck ist durch eine Überschrift entstanden, die so gar nicht dem entspricht, was ich im Interview gesagt habe. Eine entsprechende Klarstellung ist beispielsweise hier zu finden: https://lnkd.in/eiJJ5Kgk Digitale Souveränität bedeutet für uns als BSI vor allem, Optionen zu haben: Je mehr vertrauenswürdige Produkte verfügbar sind, desto souveräner können wir entscheiden. In diesem Zusammenhang auch Open Source Software zu stärken und strategisch weiterzuentwickeln, ist uns genauso ein Anliegen wie der OSBA. Da es um einen offenen Brief an mich geht, möchte ich ebenso offen darauf antworten. ⬇️ | 15 comments on LinkedIn

@bsi gibt es zur Doppelstrategie noch konkreteres zum Absichern von Software von z.B. US Anbietern? Bin da sowohl aus dem Netzpolitik, Heise und der offenen Antwort immernoch nicht ganz schlau draus geworden.

Gedanklich wäre ich da jetzt, dass man vll. VM+container Lösungen unter Linux und deren Security features weiter absichern/fördern würde (@proxmox, #incus, #LXC, #docker, #kubernetes, #Wine, #systemd, #apparmor, #selinux, #cgroups, namespaces...). Aber vll. auch nur Wunschdenken bei mir?

@bsi und auch verstehe ich noch nicht, wie man bei der Doppelstrategie irgendeine Form von seriöser Kontrolle über closed Software erlangen will. Insbesondere wenn diese gleichzeitig Updates erhalten soll.

Wie soll man da verhindern, dass ein Anbieter da (evtl. per Update) Funktionalität reduziert oder ganz einstellt? Muss z.B. auch an den #Newag Fall denken: https://media.ccc.de/v/38c3-we-ve-not-been-trained-for-this-life-after-the-newag-drm-disclosure. Oder #JohnDeere Traktoren in der Ukraine: https://doctorow.medium.com/about-those-kill-switched-ukrainian-tractors-bc93f471b9c8. Ist alles nicht mehr Science Fiction.

We've not been trained for this: life after the Newag DRM disclosure

media.ccc.de
@bsi und gerade der #Newag Fall, ein polnisches Unternehmen, zeigt auch, dass es nicht nur um Souveränität der EU (Länder) gegenüber den USA oder China heißen muss. Sondern digitale Souveränität für den Endkunden.