"Multimillionär Josef Rick zahlt fast keine Steuern. Er hält das für ungerecht und [...] stellt sich eine Reform so vor: Die reichsten zehn Prozent der Menschen in Deutschland zahlen 35 Prozent Einkommensteuer – und zwar auf alle Einkommen, die sie generieren. Ohne Ausnahmen und Abschreibungen. So kämen dann etwa 600 Milliarden Euro an Steuern zusammen, sagt er. 90 Prozent der Bevölkerung sollen hingegen keinen einzigen Cent Einkommensteuer zahlen."
#taxTheRich

https://www.fr.de/wirtschaft/immobilien-millionaer-will-steuerrevolution-90-prozent-der-menschen-sollen-nichts-mehr-zahlen-zr-93894404.html

Immobilien-Millionär will Steuerrevolution: 90 Prozent der Menschen sollen nichts mehr zahlen

Multimillionär Josef Rick zahlt fast keine Steuern. Er hält das für ungerecht und präsentiert radikale Ideen. Experten untersuchen, ob das geht.

@hjoest Warum hat der bis jetzt die Füße stillgehalten? - Warum zahlt der nicht einfach in die Gemeinschaft ein? Was, oder wer hält ihn davon ab? Was hält all die anderen ’Austernschlürfer’ von empathischen Verhalten ab?

Im Übrigen ist, für mich, ein stiller Spaziergang durch Flussauen mehrfach wertvoller und lebendiger und erholsamer, als eins deren Schampus-Saufgelage mit ’Igitt’-Schlürfen (müssen - standesgemäß) von Austern, oder quallenähnlichem Geschwabbelzeugs.

@graswurzeltyp Weil man nicht mehr als die festgesetzten Steuern zahlen kann. Abseits davon: Da macht einer der Reichen einen Vorschlag, aber Du antwortest mit Vorwürfen. @hjoest
@Konafets @hjoest Wen willst du hinter die Fichte führen!? Die könnten sich z.B. bei der #Krankenkasse anmelden und einzahlen soviel sie wollten, die könnten sich bei den #Sozialverbände|n anmelden und einzahlen soviel sie wollten. Die könnten sich in Hilfsvereine- und verbände eintragen und spenden soviel sie wollten usw./usf. ... Oder?

@graswurzeltyp @Konafets @hjoest Und weist du wieviel er spendet?
Ist nicht eine mediale Debatte zielführender als allein irgendwas zu tun?

Ich glaube es ist gar nicht so einfach mit Vermögen etwas möglichst sinnstiftendes zu tun.
Mal angenommen er könnte z.B. 100 Millionen an den Bind spenden.
Und dann?
Kommt ein Spahn und kauft bei seinen Kumpels unbrauchbare Masken?

@graswurzeltyp Du pflegst hier nur Deine Vorurteile. Siehe auch diese Sterotype mit den Austern.

@hjoest

@graswurzeltyp @hjoest Ja das stimmt nachdenklich. Aber wir wissen es auch nicht, ob er vielleicht irgendwo gespendet hat. Dennoch ist so eine Aussage wenig wert, denn er weiß ja ganz genau, dass es die Reichensteuer wahrscheinlich niemals geben wird. Das ist das gleiche als wenn Söder über Umweltschutz labert.
@Diver @graswurzeltyp @hjoest ich finde so eine Aussage viel wert.
Es verdeutlicht nochmal wie ungerecht das Steuersystem in Teilen ist und kann Grundlage für eine Debatte sein.
Es zeigt auch das manche Reiche verstehen das ein sozial gerechter Staat mit soliden Finanzen für Investitionen etc. mehr wert ist als noch n Million mehr auf m Konto.
@hjoest der hat es verstanden! Wir bräuchten auch keine Solzialreform weil wir jedem Hilfe und Wohnung anbieten könnten.

@hjoest

Mathematik und konservative Politik haben noch nie besonders gut zusammengepasst.

@hjoest Da werden dann plötzlich die Bremsen versagt haben
@hjoest Lustig. Er kann so etwas fröhlich in Mikrofone diktieren und guten Onkel spielen. Er weiß ja, es wird niemals passieren.
@hjoest
Aaargh! Communists!!11!!111

@hjoest 600 Mrd€ an Steuern? Ist das nicht zu hoch? Der Gesamthaushalt 2026 umfasst entsprechend des Regierungsentwurfes 520 Mrd€.

Auch das Gesamtsteueraufkommen liegt nach https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/datensammlung-zur-steuerpolitik-2025.pdf?__blob=publicationFile&v=6 bei "nur" 850 Mrd€.

@hjoest
"Ab 85.000 Euro Brutto-Jahreseinkommen gehöre man zu den Top-10-Prozent der Verdiener in Deutschland. "

Das scheint nicht ganz zu stimmen...

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/04/PD25_134_621.html
--> 97.680

1 % der Vollzeitbeschäftigten verdiente im Jahr 2024 mehr als 213 286 Euro brutto

Der mittlere Bruttojahresverdienst, gemessen am Median, lag 2024 in Deutschland einschließlich Sonderzahlungen bei 52 159 Euro. Somit verdiente die Hälfte der Beschäftigten mehr als oder genau diesen Betrag, während die andere Hälfte weniger erhielt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erzielte das oberste Prozent der Vollzeitbeschäftigten 2024 einen Bruttojahresverdienst von 213 286 Euro oder mehr und damit rund viermal so viel wie den Medianverdienst. Die 10 % am unteren Ende der Verteilung erhielten 32 526 Euro brutto oder weniger.

Statistisches Bundesamt

@hjoest Der Gute hat das mit den Abschreibungen aber offensichtlich etwas zu pauschal formuliert oder nicht verstanden, was sein Steuerberater ihm vielleicht versucht hat zu erklären.

Abschreibungen an sich führen ja nur zu einer Streckung der Verrechnung von Ausgaben/Investitionen mit den Einnahmen über mehrere Jahre. Sie ändern in der Gesamtbetrachtung nichts am Einkommen.

Was er meint ist die kaum begrenzte Verrechnung von Gewinnen mit Verlusten aus verschiedenen Einkommensarten.

@hjoest wie Du anhand der Kommentare hier siehst, funktionieren Menschen nur nach dem alles-oder-nichts-Prinzip. Der Vorschlag kann so nicht 1:1 umgesetzt werden und überhaupt stimmen die Beträge nicht auf den Cent genau. Mit solchen Schattenspielchen verhöhnt man die eigentliche Debatte.
Als wäre es relevant, ob die Grenze bei 85K, 97,0815K, oder man überhaupt bei den 90% ansetzt und nicht schon früher. Vielleicht könnten auch die 90% Fallbeil-Ausgleich zahlen...Machbar wäre es. Wollen nicht.

@hjoest Also ich zahle auch keine Kirchensteuer mehr, nachdem ich dort kekündigt habe. Die "eingesparte" Kirchensteuer Spende ich dafür an wohltätige und gemeinnützige Institutionen.

Was hindert denn den Herrn daran die Steuern die er kritisiert freiwillig zu zahlen oder zu spenden? :/

@hjoest tl;dr: die hübsche Rechnung geht nicht auf, wenn man fadenscheinige Gründe vorschiebt und mutwillig ignoriert, dass der Vorschlag zum Zwecke der öffentlichen Präsentation stark vereinfacht ist. Es *geht* auf. Mit marginalen und technischen Anpassungen.