In #Kritzendorf sollen alte Häuser abgerissen werden und durch Neubauten ersetzt werden – auch um die Straße breiter zu machen.
Selbstverständlich steht bei diesem Projekt die Frage des Ortsbildes im Vordergrund. Ich denke, dass aber auch siedlungs- und verkehrspolitische Aspekte gegen dieses Projekt sprechen.
* Der Neubau zusätzlicher, *teurer* Wohnungen zieht Menschen an, die eher nicht vor Ort arbeiten werden. Sind nicht auch Arbeitsstätten, Geschäfte, Arztpraxen, Schulen und Kindergärten eingeplant, werden hier Schlafstädte für Pendler gebaut.
* Die Verbreiterung der Straße passt dazu: die neue geschaffenen Pendelrströme können so ungestört in überbreiten SUVs ihre weit entfernten Arbeitsstätten anfahren oder den Nachwuchs ins die Schule kutschieren.

Kann man so planen, passt zu der aus Wiener Sicht vorgelagerten und schon gebauten Ortsumfahrung (auch kein Schmuckstück). Aber ist das alles noch zeitgemäß? Entspringen solche Ideen nicht vielmehr einem Denken aus einer Zeit, in der man glaubte, Benzin komme aus der Tanksäule und löse sich ab dem Auspuff Wohlgefallen auf?

Hier geht's zur Petition https://www.openpetition.eu/at/petition/online/rettet-unser-einzigartiges-ortsbild-erhaltet-unsere-historischen-gebaeudeinkritzendorf

#Verkehrswende #KlimaSchutz

Rettet unser einzigartiges Ortsbild - erhaltet unsere historischen Gebäude in Kritzendorf - Online petition

Wir unterstützen mit unserer Unterschrift folgende Forderungen an die Stadtgemeinde Klosterneuburg zum Schutz und Erhalt der Kritzendorf prägenden historischen Bausubstanz (gilt für alle Katastralgemeinden Klosterneuburgs) 1. Beibehaltung der Schutzzone Kritzendorf, Hauptstraße 50, und Erweiterung der Schutzzone um das ehemalige Gasthaus Tabery, Hirschengasse 2. -> Sofortiger Stopp des Flächenwidmungsverfahrens und der Schutzzonen-Aufhebung! 2. Erhalt und Sanierung des für die Geschichte Kritzen

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