Ich habe wieder einmal einen genaueren Blick auf die Paketformate Flatpak und Snap geworfen. Mein Hauptkritikpunkt ist immer noch der irrwitzige Umgang mit Ressourcen: Wenn Sie unter Fedora 42 Spotify als erstes Flatpak installieren, werden 1,6 GB Daten heruntergeladen und auf der SSD 1,9 GB belegt. Beim Start werden 400 MB RAM belegt. Für einen Audio-Player! Muss das sein?

https://kofler.info/flatpak-und-snap-statusbericht/

Flatpak und Snap — Statusbericht | kofler.info

@michaelkofler Installiert man das Spotify rpm-Paket "als erstes" in einem fedora-minimal Container, zieht dnf auch noch über 1 GB Abhängigkeiten. Das Problem hier ist nicht Flatpak, sondern die Anwendung. Und dass jede App abweichende Abhängigkeiten hat, ist auch vorrangig den Apps geschuldet. Ehrlich: Das wenig mehr an Plattenplatz opfere ich gerne für mehr Flexibilität und Stabilität. Alternativ bzw. ergänzend kann man sich auch mal Distrobox anschauen. Unter Kinoite sowieso das Dream-Team!

@rode ich finde, das stimmt nicht ganz. Wenn ich einen Desktop verwende, nehme ich an, dass die für den Desktop-Betrieb notwendigen Pakete sowieso zur Verfügung stehen.

Mich stört, dass diese Grundbibliotheken für ein Flatpak-Paket ein zweites Mal (und für anderes womöglich in einer anderen Version ein drittes Mal) installiert werden.

@michaelkofler Klar, aber daran ist am Ende doch der Wildwuchs aller Anwendungen schuld, die unterschiedliche Versionen von den verschiedensten Bibliotheken benötigen. Flatpak ist eine Lösung für ein Problem, das man vorher nicht zuverlässig lösen konnte. Das Mehr an Speicherplatz ist sicherlich ein Trade-Off, aber die Alternativen sind doch nicht wirklich besser. Möchte ich ein einfaches System, das einfach funktioniert, v.a. für Einsteiger, ist das der Weg bzw. der beste Kompromiss.