Nachdem bereits die #SeaEye5 und die #NADIR durch italienische Behörden festgesetzt wurden, traf es jetzt die Aurora von Sea-Watch und das Rettungsschiff Dakini. Die Schiffe sind nun für 20 Tage blockiert.

Nach der Rettung von 70 Personen in Zusammenarbeit mit dem Rettungsschiff Dakini in internationalen Gewässern am 14. Juli wiesen die italienischen Behörden der Aurora den Hafen von Pozzallo auf Sizilien zu.

Foto: Jon Stone

Auf dem Weg dorthin verschlechterte sich das Wetter drastisch, sodass eine Weiterfahrt mit 70 geretteten Personen auf dem etwa 14 Meter Schiff nicht mehr möglich war. Durch die schwierigen Wetterbedingungen entwickelte die Aurora unter anderem viel Schlagseite und die geretteten Personen sowie Crew waren einer hohen Gefahr an Unterkühlung und über Bord Gehens ausgesetzt. Unter ständiger Benachrichtigung der italienischen Behörden steuerte die Schiffscrew den Hafen von Lampedusa an.

Nach ca. 10 Stunden, lief die Aurora mit der ausdrücklichen Zustimmung Italiens in Lampedusa ein und brachte alle geretteten Personen sicher an Land.

Im Anschluss setzten die Behörden die Aurora mit Berufung auf das Piantedosi Dekret fest. Dies ist eine absolute Frechheit! Die Blockade muss sofort aufgehoben werden! Sea-Watch hat bereits angekündigt, rechtliche Schritte einzuleiten. Wir fordern: #FreeTheShips! Das Piantedosi Dekret muss endlich wieder abgeschafft werden!