@ueckueck schreibt:

"Das Fediverse ist ein überaltertes Netzwerk, dem der Nachwuchs fehlt. Aber damit all die Dienste entwickelt, die Server betrieben und das Netzwerk am Leben gehalten werden, braucht es auch junge Menschen, die sich für das Fediverse interessieren. Gerade ein Netzwerk, welches von Freiwilligenarbeit lebt, muss sich um den eigenen Nachwuchs kümmern!"

Es fehlt an Werbung und Heranführung.
Lesenswerter Blogpost:
https://gnulinux.ch/wo-ist-die-jugend

#Mediennutzung https://chaos.social/@plinubius/114711793321432128

Ückück und das Fediverse: Wo ist die Jugend?

Zumindest nicht im Fediverse, oder? Ein Meinungsbeitrag über die Überalterung eines Netzwerkes und mögliche Gründe dafür.

GNU/Linux.ch

@plinubius

Das Fediverse ist ein freundliches Netzwerk für die Leute, die sich dort täglich begegnen.

Kommerz oder Werbung brauchen wir so wenig wie Belehrungen von Oberschlauen, die glauben, dass das Fediverse anders sein sollte, als es ist.

Ich prophezeihe: Das #Fediverse wird's noch geben, wenn #Meta Geschichte sein wird.😁

@khzimmer2 @plinubius

"Kommerz oder Werbung brauchen wir so wenig wie Belehrungen von Oberschlauen, die glauben, dass das Fediverse anders sein sollte, als es ist." - ich lache mehr als ich sollte ...

(SCNR)

@lobingera @plinubius

Freut mich, dass ich Dich aufheitern konnte. :)

@lobingera @plinubius

Aber ernsthaft, latürnich war mein spontaner Trööt etwas 'einseitig'. :))

Sorry für den Ausdruck »Oberschlaue«.

@khzimmer2 @lobingera
Ich bin mir, was den Kommerz anbelangt, nicht so ganz sicher. Die Technologie und auch die Philosophie des Fediverse gibt es her, noch sehr viele weitere "Wir"-Entitäten zu integrieren. Im Moment dominiert die Kollektivgutlogik, d.h. die Güter werden beschafft, weil der Nutzen die individuell auf die Beschaffenden entfallenden Kosten übersteigen. Soweit, so gut. 1/x
@khzimmer2 @lobingera Der Anreiz der Kontribution von Information ist so gesehen aber limitiert. Die Kosten journalistischer Arbeit oder auch eine Rechtsabteilung, die einem Journalisten Sicherheit bietet, können so nicht gedeckt werden. Werbung hat zudem die durchaus sinnvolle Funktion der Überwindung von Marktintransparenz. 2/x
@khzimmer2 @lobingera D.h., wenn das Fediverse pluraler wird und also auch beruflichen oder gewerblichen Zwecke Räume eröffnet, werden die Ökonomie und mögliche Erlösquellen relevanter. Das zerstört m.E. nicht "das Fediverse", denn die Freiheit, die in FOSS und dem Prinzip der Wahlfreiheit bei der Föderation inne wohnt, geht ja nicht verloren. 3/x

@plinubius @lobingera

Ja, es wird wohl immer viele kleinere und größere (und ganz große) Instanzen geben, so dass wir ein Nebeneinander verschiedener Konzepte erleben werden.

Einige Leute bitten schon jetzt um Spenden zum Betreiben ihrer jeweiligen Instanz, vielleicht wird das mehr werden – oder vielleicht auch nicht, wenn die freiwillig und gerne gespendeten Beträge sich genügend summieren.

Jedenfalls glaube ich, es wird hier immer auch gemütliche Plätze geben, nicht nur großen Rummel. :)

@khzimmer2 In diesem Zusammenhang beobachte ich mit großem Interesse @dansup, der wohl maßgeblich an Pixelfed und Loops mitwirkt und zu Monetarisierung das hier getootet hat: https://mastodon.social/@dansup/114817518901754329 @lobingera

@plinubius @khzimmer2 @lobingera @dansup
Wobei der ehemalige Konkurrent Twitter bereits eine Funktion bot, um Kleinstbeträge zu überweisen.

Ob es die heute noch bei X gibt ist mir nicht bekannt.

Es wäre sicher hilfreich wenn es im Fediverse eine entsprechende Funktionalität gäbe.

@ralf Ich sehe in diesem Zusammenhang zwei Möglichkeiten, Informations- und Geldaustausch zu verknüpfen: 1) Ich bezahle für die Nutzung der Infrastruktur, beteiligte mich also an deren Gestehungskosten (z.B. Spende, Mitgliedgebühr, Nutzungsgebühr). 2) Ich vergüte einzelne Beiträge mit Kleinsbeträgen, um mich an deren Gestehungskosten zu beteiligen. Für beides brauche ich ein Transaktions-Ökosystem. Letzteres lässt meine Phantasie Blüten treiben: 1/x @khzimmer2 @lobingera @dansup
@ralf Warum nicht Beiträge wie virtuelle Güter ähnlich wie in einrm Computerspiel betrachten? Der Journalist schreibt einen Bericht oder eine Analyse und ich zahle aus einer Wallet einmalig dafür. Dann aber fangen die Kopfschmerzen an. Möglich und sinnvoll finde ich es dennoch, aber das ist ein längerer Thread, das zu erörtern. 2/x @khzimmer2 @lobingera @dansup
@plinubius @khzimmer2 @lobingera @dansup
Interessante Idee, allerdings sind die gesetzlichen und finanziellen Hürden recht hoch, wenn keine Zahlungsdienstleister wie PayPal oder Stripe mit eingebunden werden sollen.
@ralf Im einfacheren Fall passiert das erstmal nur in einer Plattform. Ich kaufe mir da so eine Art "Regionalwährung" und kann auch rückkonvertieren. Spannend finde ich das informationswirtschaftliche Paradigma, das die Journalistik anbetet, Information sei als exklusives Gut nicht schützbar. Das sehe ich aus Gründen gelassen. Plattform und Beiträge werden vollumfänglich föderieren können, auch wenn die Transaktionsmechanismen nur in ihr existieren @khzimmer2 @lobingera @dansup
@ralf Zudem: Warum nicht einen externen Partner oder ein System wie Wero (https://wero-wallet.eu/de/) einbinden? Auch ein Unternehmen wie #Twingle (https://www.twingle.de/) könnte hier mitmischen. @khzimmer2 @lobingera @dansup
Wero - Europäische Zahlungslösung

Mit Wero können Sie in wenigen Sekunden Geld über Ihr Mobiltelefon in Belgien, Frankreich und Deutschland senden und empfangen. Überweisungen rund um die Uhr, einfach und sicher.

@plinubius @khzimmer2 @lobingera @dansup

Vermutlich funktioniert ein Zahlungssystem nicht ohne externe Dienstleister, daher habe ich grundsätzlich nichts gegen externe Zahlungsdienstleister solange sie europäischen Datenschutzregeln unterliegen, also ihren Hauptfirmensitz in der EU haben.

Andererseits böte ein eigener Zahlungsdienstleister die Möglichkeit Entwickler von Server und Cient Programmen sowie Instanzbetreiber finanziell zu unterstützen.

@ralf @plinubius @khzimmer2 @dansup Dieser externe Dienstleister ist eine Bank - ein Ort an dem Transaktionen zwischen Konten verwaltet werden.

@lobingera @plinubius @khzimmer2 @dansup

Ja.

Die gesetzlichen und finanziellen Hürden für die Gründung eines eigenen Zahlungsdienstleistungsunternehmens sind in der EU ziemlich hoch.

@ralf @plinubius @khzimmer2 @dansup

Ein kurzer Seitenblick auf Wirecard sagt uns: Es scheint nicht auszureichen.

@lobingera @plinubius @khzimmer2 @dansup
Da stimme ich Dir zu.

Bei der Geschichte um Wirecard bekomme ich "Bauchschmerzen".

@ralf @lobingera Wenn man eine Bank einbinden wollte, dann müsste man denen vermutlich eine Rechnung aufstellen, aus der zu ersehen ist, wann und womit die den Break-Even-Punkt erreichen, wobei die Umlage der initialen Kosten mit gedacht werden muss. Man braucht also ein wirklich gutes Modell. Man braucht auch einen Proof of Concept, der die notwendigen Mengengerüste plausibel macht. @khzimmer2 @dansup