Eines wollte ich noch erzählen: Heuer bei der #Erstkommunion habe ich gesehen, wie ein Kind mit großen Augen die #Hostie nimmt und sich in den Mund schiebt – und zwar mit der ganzen Handfläche und gespreizten Fingern, wie es Kinder manchmal tun. Das hat mir enorm gefallen, ich finde das gelebte #Poesie, die zeigt: wie sehr das Nahrung ist.
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#Fedikirche #Kirche #katholisch

Dann, bald darauf, sehe ich das Kind beim #Fußball​spielen, wie es angelaufen kommt und am Ende einen Galopp-Hopser macht, um anzukommen und dazustehen. Da ist es mir ganz ähnlich gegangen, denn das sagt ebenso schlicht und prima: Ich bin da. (Ab hier kann, wer mag, sicher selbst eine ganze #Predigt ausfalten.)

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Das habe ich dann bei Gelegenheit der Mutter erzählt, wie mir das gefällt. Dass ich das ein vorzügliches Vorbild finde und dass ich mir vornehmen will, es auch einmal so zu probieren, ob ich’s dann auch so fühle.

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Am Sonntag dann war es wieder so, dass jemand zur #Kommunion​austeilung in den hinteren Teil der Kirche kommt, also dorthin, wo ich herauskomme, wenn ich von der Orgelempore hinuntersteige. Da gibt es manchmal einen Moment, in dem die Leute schon aufgestanden sind, aber ringsum noch unschlüssig, wer zuerst die Kommunion nehmen soll. Da habe ich zwei schnelle Schritte gemacht und – ohne Absicht! – am Ende den kleinen Hopser. Dann ist mir das erst bewusst geworden, und ich habe die Kommunion auch mit der ganzen offenen Hand in den Mund geschoben.

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Ich kann’s empfehlen. Es muss nicht immer so sein, aber ausprobieren lohnt sich unbedingt.

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Und: Danach ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht gewusst hatte, ob ich meinen Vorsatz würde halten können, dass mir die Erfüllung geschenkt worden ist. Mit großem Dank! – Insofern und nicht zuletzt war das für mich auch ein ausgesprochen vivificantes Heilig-Geist-Erlebnis.

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