Wer schon mal über den #Stüdlgrat den #Großglockner bestiegen hat, kann ja nur mehr den Köpf darüber schütteln, wenn die #Bergrettung dafür kritisiert wird, nicht im Hochwinter mitten in der Nacht ebendort jemanden zu Hilfe zu kommen.
Irre^3. 🤬

#Eigenschutz geht für Einsatzkräfte (jeglicher Art) vor. Immer!

Ja, das mag seine "Verteidigungsstrategie" sein, ist aber ein Schlag ins Gesicht für alle ehrenamtlichen #Bergretter. Schäbig! 🤮

"Tote Frau auf dem Glockner: Anwalt kritisiert Einsatzkräfte"
https://salzburg.orf.at/stories/3310341/

Chronik: Tote Frau auf dem Glockner: Anwalt kritisiert Einsatzkräfte

Es sei unverständlich, warum die Rettungskette auf dem Großglockner „so spät“ in Gang gesetzt worden sei. Das sagt nun der Anwalt des 36-jährigen Salzburger Bergsteigers, dessen Begleiterin im Jänner auf dem Stüdlgrat beim Gipfel erfror. Gegen den Sportler wird wegen Verdachtes der grob fahrlässigen Tötung ermittelt.

ORF.at

Falls es wen interessiert, hier Infos zum #Stüdlgrat:
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/grossglockner-3.798-m-ueber-stuedlgrat/12214513/#dmdtab=oax-tab2

Der Markierung am Foto im Artikel nach, mit Abschätzung der ungefähren Seehöhe und dem GPS-Track würde ich sagen, das ist in etwa dort von wo ich dieses Foto aufgenommen habe. Das war Mitte Juli bei sehr guten Bedingungen.

Wer möchte in diesem Gelände nicht mal eine NÄCHTLICHE WINTERbesteigung INKLUSIVE BERGEAUSRÜSTUNG machen?

Klar wären die Bergretter*innen bei einer Rettung über den Normalweg auf den Gipfel und von oben zu den Betroffenen zugestiegen. Aber in diesem Gelände ist auch das eine immense Herausforderung.

@mechanical0815 jetzt abgesehen von der frage, wann es im jänner dort hell genug wird, daß die bergrettung aufsteigen kann -- daß die beiden dort im jänner überhaupt hinwollten *und* so weit gekommen sind, zeigt doch, daß sie gewußt haben, was sie tun, und damit auch, welches risiko sie eingehen. daß es schiefgegangen ist, ist grauslich, aber sicher nicht die schuld von irgendwem anderen.
@cm ja. Und die Geschichte mit Rettungsdecke und Biwaksack verstehe ich schon gar nicht. Da darf man niemanden alleine lassen. Nie!!!
@cm die größte Frage von allen ist sowieso, warum waren die mitten in der Nacht noch immer da oben.
Wie haben die das geplant? Mit den Tourenski bis zum Einstieg? Und dann? Ski am Rücken oder eine Wahnsinnstat und über den Normalweg zu Fuß wieder runter bis zum Skidepot? Biwakieren geplant? Dann hätten sie alles dabeigehabt um die paar Stunden bis es hell wird noch GUT zu überstehen.
Alles dubios, von Anfang bis Ende.
Jetzt ist mal die Staatsanwaltschaft und GutachterInnen am Zug.