@Bundesregierung Die #Bundeswehr der Zukunft ist eine starke europäische Armee, die jederzeit bereit ist, an Seite der Bündnispartner für die Sicherheit aller Europäer zu kämpfen, und so im sicherheitspolitischen Gesamtbild, möge Gott, dazu beiträgt, den Frieden in #Europa zu bewahren. Der Frieden und unsere Sicherheit sind keine Selbstverständlichkeit! Danke an deutsche Soldaten am ersten #Veteranentag!
@Bundesregierung Entschuldigung, diese Heuchelei ist schlichtweg nicht zu ertragen! Solange es keinen Pflegedienstkräftetag gibt, ist das alles nur eine Farce!
Hab gerade 1x ganz müde mit den Händen zum Dank geklatscht für diese Glorifizierung! 🤢
Der neu eingeführte Veteranentag dient in erster Linie der Etablierung eines neuen Militarismus in den Köpfen der Bürger, um deren Kriegsbereitschaft zu erhöhen. Selbstverständlich werden diese Kriegsvorbereitungen als "notwendige Verteidigungsmaßnahmen" deklariert, für die ein dämonischer Feind von außen allein verantwortlich ist. Es sind immer die gleichen Propagandamethoden, um die Völker in den Krieg zu führen.
Für die Zukunft bedeutet diese Politik die Gefahr eines weiteren Weltkriegs mit noch mehr schwer traumatisierten Veteranen, die nach dem Dienst psychologisch und finanziell allein gelassen werden (Vorbild USA). Vor allem aber bedeutet diese Politik abermals Millionen Tote und Leid.
https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/kritik-am-nationalen-veteranentag-kriegspropaganda/
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Die_Prinzipien_der_Kriegspropaganda
Hunderte psychisch kranke Veteranen ringen oft lange Jahre um Anerkennung ihrer Einsatzschädigung und Versorgung der Bundeswehr. Ein Fallschirmjäger aus Stade und sein Lüneburger Anwalt gingen mit als Erste in den Konflikt mit der Wehrbürokratie. Um das Thema geht es in der neuen Staffel des Podcasts "Killed in Action".
Da der nationale Veteranentag das Band zwischen der Gesellschaft und der Bundeswehr stärken soll¹ , denke ich zwar nicht an einen Militarismus.
Ich bin aber interessiert daran zu hören, wie Sie auf den Schluss kommen, es sei ein Schritt in Richtung eines neuen Krieges?
Ich denke, Soldaten die sich Ihrem Land verschreiben, sollten auch dafür gewürdigt werden, was sie bereit sind zu geben, ihr Leben.
Schalten Sie den Fernseher ein, schlagen sie die Zeitung auf, die Medien berichten täglich über die Maßnahmen zur Kriegsvorbereitung in der EU und Deutschland. Schrittweise Wiedereinführung der Wehrpflicht, unbegrenzte finanzielle Mittel zur Aufrüstung, mehr Stationierung und Truppenübungen an den Grenzen Russlands, Umstellung der Wirtschaft auf Kriegswirtschaft, atomare Aufrüstung, Propaganda über Angriffspläne Russlands auf europäische Staaten und jetzt auch die erneute Verherrlichung des Soldatentums. Man muss schon die Augen ganz fest verschließen, um da keine Kriegsvorbereitungen und Parallelen zu vergangenen Vorkriegszeiten zu erkennen. Soldaten sollen wiederholt ihr Leben für vermeidbare Kriege geben. Daran ist nichts heldenhaft, es ist grauenvoll.
Bei der Wiedereinführung der Wehrpflicht, dem Sondervermögen der Bundeswehr, Truppenübungen an Grenzen handelt es sich deutlich um Vorbereitungen auf mögliche Kriege.
Allerdings ist meiner Meinung nach keine Vorbereitung/Verherrlichung das Leben jedes Soldaten zu achten.
Für die eigenen Werte einzustehen, diese schützen zu wollen, ist zu respektieren, finde ich.
(Ehren kann man nicht nur Helden.)
Absehen möchte ich auch von einer "Dämonisierung" von Situationen.
@Bundesregierung Sind das die Veteranen, die seit Jahren von der Bundesregierung und dem Verteidigungsministerium allein gelassen werden?
Sind das die Vetreranen, die sich in den Dienst der Bundesrepublik gestellt und als gebrochene, kranke Menschen mit dem Alltag kämpfen?
Ich habe gestern den Brumboriumaufbau am Reichstag gesehen.
Schön elitär um sich wieder selbst zu beweihräuchern.
Das Geld wäre besser in Unterstützungsleistungen und Hilfen geflossen. Damit wäre entschieden mehr geholfen.
Das ist Rosinen picken in der Leistungsgesellschaft. Die Leistungen der Soldaten möchte die Regierung haben. Wenn die Soldaten dann mit viel Glück zu Veteranen werden und nicht im Krieg sterben, kosten sie nur noch viel Geld und leisten nichts. Einziger Nutzen ist die Verwertung zu Propagandazwecken bei kostengünstigen Gelegenheiten wie einem Veteranentag. Das klingt zynisch und das ist es auch. Man mag sich gar nicht ausmalen, wie es erst wäre, kämen noch viele tausend Veteranen hinzu, wenn aktuell schon ein paar Wenige um ihre Versorgung kämpfen müssen.
@Bundesregierung Danke. ABER…
Ich verstehe, dass es für das "Marketing" ganz praktisch ist und dass wir die Bundeswehr brauchen, steht auch außer Frage, aber es hat für mich irgendwie ein "Geschmäckle" wenn wir Menschen, die den Dienst an der Waffe vollzogen haben (oder vollziehen) besonders ehren, während die Menschen, die den Dienst an der Zivilbevölkerung vollzogen haben (oder vollziehen) belächelt werden.
Ich glaube, dass die Zivis die Gesellschaft weiter vorangebracht haben als die BW.
Ehren wir lieber alle Deserteure und Fahrenflüchtige aller deutschen Armeen, statt diese Schmalspur-Propagande-Farce mitzumachen!