Der neu eingeführte Veteranentag dient in erster Linie der Etablierung eines neuen Militarismus in den Köpfen der Bürger, um deren Kriegsbereitschaft zu erhöhen. Selbstverständlich werden diese Kriegsvorbereitungen als "notwendige Verteidigungsmaßnahmen" deklariert, für die ein dämonischer Feind von außen allein verantwortlich ist. Es sind immer die gleichen Propagandamethoden, um die Völker in den Krieg zu führen.
Für die Zukunft bedeutet diese Politik die Gefahr eines weiteren Weltkriegs mit noch mehr schwer traumatisierten Veteranen, die nach dem Dienst psychologisch und finanziell allein gelassen werden (Vorbild USA). Vor allem aber bedeutet diese Politik abermals Millionen Tote und Leid.
https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/kritik-am-nationalen-veteranentag-kriegspropaganda/
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Die_Prinzipien_der_Kriegspropaganda
Hunderte psychisch kranke Veteranen ringen oft lange Jahre um Anerkennung ihrer Einsatzschädigung und Versorgung der Bundeswehr. Ein Fallschirmjäger aus Stade und sein Lüneburger Anwalt gingen mit als Erste in den Konflikt mit der Wehrbürokratie. Um das Thema geht es in der neuen Staffel des Podcasts "Killed in Action".
Da der nationale Veteranentag das Band zwischen der Gesellschaft und der Bundeswehr stärken soll¹ , denke ich zwar nicht an einen Militarismus.
Ich bin aber interessiert daran zu hören, wie Sie auf den Schluss kommen, es sei ein Schritt in Richtung eines neuen Krieges?
Ich denke, Soldaten die sich Ihrem Land verschreiben, sollten auch dafür gewürdigt werden, was sie bereit sind zu geben, ihr Leben.
Schalten Sie den Fernseher ein, schlagen sie die Zeitung auf, die Medien berichten täglich über die Maßnahmen zur Kriegsvorbereitung in der EU und Deutschland. Schrittweise Wiedereinführung der Wehrpflicht, unbegrenzte finanzielle Mittel zur Aufrüstung, mehr Stationierung und Truppenübungen an den Grenzen Russlands, Umstellung der Wirtschaft auf Kriegswirtschaft, atomare Aufrüstung, Propaganda über Angriffspläne Russlands auf europäische Staaten und jetzt auch die erneute Verherrlichung des Soldatentums. Man muss schon die Augen ganz fest verschließen, um da keine Kriegsvorbereitungen und Parallelen zu vergangenen Vorkriegszeiten zu erkennen. Soldaten sollen wiederholt ihr Leben für vermeidbare Kriege geben. Daran ist nichts heldenhaft, es ist grauenvoll.
Bei der Wiedereinführung der Wehrpflicht, dem Sondervermögen der Bundeswehr, Truppenübungen an Grenzen handelt es sich deutlich um Vorbereitungen auf mögliche Kriege.
Allerdings ist meiner Meinung nach keine Vorbereitung/Verherrlichung das Leben jedes Soldaten zu achten.
Für die eigenen Werte einzustehen, diese schützen zu wollen, ist zu respektieren, finde ich.
(Ehren kann man nicht nur Helden.)
Absehen möchte ich auch von einer "Dämonisierung" von Situationen.