Letzten Samstag war ich noch in #mechelen auf einer #18xxconvention um #18xx zu spielen. Am Abend spielte ich #1847AE - ein etwas älteres Spiel dieser Reihe von #marflowgames.
Da ich darauf hingewiesen wurde, dass ich dies mal genauer anschauen sollte, habe ich es direkt von Wolfram Janich in Ratingen gekauft und mich darüber gefreut, dass ich es nun endlich spielen konnte. Es hat einige Sachen, die es von anderen unterscheidet. 1/7
#boardgames #brettspiele @brettspiele @board
1. Es gibt die Möglichkeit beim Upgrade von Städten entweder die Anzahl an Bahnhöfen zu erhalten (in gelb besitzt eine Stadt einen Bahnhofsmarker in grün können es zwei oder einer sein). Wenn ich aber aus einem Bahnhofsmarker zwei mache, kann man diese Stadt nicht weiter upgraden. Somit hat man immer die Entscheidung: Durchfahren können und andere zu blockieren oder eben nicht.
2. Es gibt eine "Auslage an Aktien, die schon für das Floaten der Firmen behilflich ist. Somit: Wenn ich die ... 2/7
rote oder blaue Firma eröffne, gibt es davon schon ein paar Aktien, die verkauft sind (mit Privates verbunden), so dass man weniger Aktien davon kaufen muss.
3. Die Privates werden "rundherum" gekauft. Wenn ich nicht möchte, passe ich. Es ist eine anderer Erwerb von Privates anstatt diese per Wasserfallauktion zu ersteigern (oder in einer anderen Art und Weise dies zu bewerkstelligen).
4. Es ist ein incremental-cap-game, so dass die Finanzierung von Unternehmen in deren Kasse geht. 3/7
5. Dabei ist wichtig, dass man nicht nur 60% eines Unternehmens erwerben kann, sondern, wenn man 70% besitzt von anderen die Aktien abkaufen kann (das 1,5fache des aktuellen Aktienwertes), auch alle Aktien eines Unternehmens besitzen kann.
6. Die Privates nenne ich nicht alle, aber eine Private fand ich ganz lustig, obwohl ich sie nicht kaufte: Die Firma wurde teurer, wenn ein Zug gekauft wurde, wenn nichts gekauft wurde, sank der Preis.
7. Die Aktien eines Unternehmens besitzen 20%-Aktien...4/7
Das finde ich nicht so toll, denn die Aktien davor werden durchaus wie verfaultes Obst behandelt und nicht gekauft, damit der folgende Spieler nicht eine 20%-Aktie erhält und somit nicht so schnell das Sharelimit erreicht. Bei den Unternehmen geht es wild mit den "Doppelshares" wild durcheinander, somit muss man immer genau schauen, was nach meinem Kauf kommt.
8. Letzte Sache: Die Unternehmen stehen nicht alle zu Beginn zur Verfügung, sondern sind in Gruppen verfügbar. Das finde ich spannend.5/7
Zum Spiel selbst: Es spielte sich in kurzer Zeit runter. Wir haben nach der Erklärung ungefähr 3 Stunden gebraucht. Das finde ich echt nicht viel. Die Erklärung dauerte auch nicht lange, da die Spieler erfahren waren. Die Einschränkung, dass nicht alle Unternehmen zu Beginn überall bauen können, ist auch nicht einschränkend gewesen. Die Gelände-Situation in der Pfalz wurde auch gut umgesetzt und half mir als Deutscher schon, mich zurecht zu finden - im übertragenen Sinne. Zu Beginn hatte ... 6/7
ich ein paar Fehler drin, spielte dann aber ordentlich. Was mir ein bisschen gegen den Strich ging: Der Gewinner konnte eine Firma komplett an sich binden. Da hatten wir als Gruppe nicht aufgepasst. Er hatte zum Schluss den höchsten Aktienwert pro Anteil und hatte somit mit 2000 Punkten Vorsprung gewonnen. Ich konnte zweiter werden - mit einem minimalen Hauch Vorsprung, denn eine Private half mir dauerhaft Einkommen zu generieren. Schönes Spiel, dass ich gerne wieder spiele, trotz 20%-Shares.7/7