Heute durch #Wien »geschlendert«. Woran ich auch merke, dass ich älter werde: Ich vertrage die Hitze weniger gut. Gefühlt verpuffen die Anstrengungen der Stadt (Bäume, Brunnen, grüne Fassaden, … ) ohne dem Klimawandel merklich etwas entgegen setzen zu können. Solch Erkenntnis beunruhigt mich. Denn weder werde ich jünger noch wird sich die #Erderwärmung auf die Schnelle umkehren lassen. Insofern wundere ich mich darüber, wie zögerlich die Gegenmaßnahmen ausfallen: Die potentielle Kaltluftschneise #Wienfluss wird in kleinsten, nicht zusammenhängen Abschnitten und das nur im 6. reaktiviert. So funktionieren #Kaltluftschneisen aber nicht! Derweil bettelt die Stadt darum, mit zusätzlichen Straßenbauten den Verkehr »umleiten« zu dürfen. Dabei wäre es viel zielführender, den Straßenverkehr grundsätzlich zu verringern, statt immer nur hilflos auf dessen Zunahme zu reagieren.
Aber es liegt nicht immer nur an »der Politik«. Unser Haus ist seit geschätzt einem Jahrzehnt damit beschäftigt, eine ohnedies lächerlich kleine Fläche seiner Straßenfassade zu begrünen. Aber wir sind dann doch auch wieder »die Guten«. Denn lt. Auskunft der Bezirksvorstehung soll es sogar Häuser geben, die lassen sich ihre Feuermauern nicht einmal begrünen, wenn die Stadt die Kosten dafür übernehmen würde. Solche Zögerlichkeiten fallen uns mehr und mehr auf den Kopf. Denn alles was begrünen soll, braucht halt auch Zeit zum Wachsen.