Ich habe es schon so oft geschrieben:
Wenn das Bürgergeld zur Sicherung des EXISTENZMINIMUMS zu nahe an den unteren Einkommen ist, stimmt was mit der Höhe der unteren Einkommen nicht.
Nicht umgekehrt.
Ich habe es schon so oft geschrieben:
Wenn das Bürgergeld zur Sicherung des EXISTENZMINIMUMS zu nahe an den unteren Einkommen ist, stimmt was mit der Höhe der unteren Einkommen nicht.
Nicht umgekehrt.
Und dass es staatlich subventioniert wird, dass Unternehmen so mies zahlen, dass Menschen davon nicht leben können, ist der wirkliche Skandal.
"Wenn Ihr Einkommen nicht für Ihren Lebensunterhalt beziehungsweise den Ihrer Bedarfsgemeinschaft reicht, können Sie es mit Bürgergeld ergänzen (umgangssprachlich: aufstocken)."
@klaus_we @lovinurbanism also naja, wenn wir als gesellschaft diese art der "lohn"arbeit billigen, dann könnte man auch einfach sagen fuck it und das nicht aufstocken.
der effekt wäre dann sehr schnell, dass es diese löhne nicht mehr gibt, weil die sich ja kein Arbeitnehmer mehr "leisten" kann.
in der aktuellen form supporten wir als gesellschaft diese ausbeutung
@brahms @lovinurbanism
Solange es noch jemanden gibt, dem es schlecht genug geht, auch diese Arbeit mit eben dieser Bezahlung zu erledigen, wird es solche Löhne geben.
Und Betroffene haben dann möglicherweise mehrere Jobs, die jeweils einzeln nicht hinreichend sind, aber zusammen das Überleben - und nur das - ermöglichen.
@klaus_we @lovinurbanism ich finde nur die aktuelle art damit umzugehen insofern beschissen, weil man ja einerseits sagt, es gibt ein existenzminimum und auf der anderen seite gibt es aber menschen, die zwar vollzeit arbeiten, aber dieses minimum damit nicht erfüllen.
entweder verdienen die das oder nicht (aus sicht des staates/der gesellschaft), aber diesen zwischenweg zugunsten der prekären arbeitsplätze finde ich komplett falsch
@momo @klaus_we @brahms @lovinurbanism
Ja, und wir sollten #Bankster dafür öffentlich zunichtemachen!
@brahms @klaus_we @lovinurbanism Die Möglichkeit aufzustocken würde ich auf keinen Fall abschaffen. Das kann ja auch nötig sein, nicht weil die Arbeitgeber*in Löhne dumpt, sondern weil die Arbeitnehmer*in aus unterschiedlichsten Gründen nur Teilzeit arbeiten *kann*.
Gegen Lohndumping sollten höhere und wirksame Mindestlöhne helfen, nicht Einschränkungen beim Bürgergeld.
@brahms @klaus_we @lovinurbanism Meine persönliche Zielvorstellung war immer ein Grundeinkommen, das wirklich jede*r bekommt, das auch Steuerfreibeträge, Kindergeld, BAFöG etc. ersetzt.
Das hätte das Ziel, Akzeptanz zu erhöhen, weil alle in dem System drin sind, sehen, wie viel sie davon profitieren, bürokratischen Aufwand auf allen Seiten abzubauen – weder muss jemand Anspruchsvoraussetzungen überprüfen, noch musst Du erst einen Antrag stellen – und Menschen sehr transparent auf ihrem Kontoauszug Sicherheit zu geben: „Das habe ich auf jeden Fall. Ich falle nicht ins Bodenlose.“
Mit dem Ziel kommen mir „Nee, also *das* wollen wir nicht! Da zahlen wir dann lieber nicht und die sollen sehen, wo sie bleiben!“-Ideen eher kontraproduktiv vor.
Ich als Steuerzahlerin und Zahlerin in die Sozialkassen würde lieber den Menschen direkt Sozialhilfe zahlen und diese Minderzahler-Unternehmen nicht indirekt finanzieren.
Diese Unternehmen machen im schlechtesten Fall Unternehmen Konkurrenz, die vernünftige Löhne zahlen können und wollen.
"Aufstocken" nur bei Teilzeit, Vollzeit-Löhne unterhalb von Bürgergeld nicht, dann lieber gleich richtig Bürgergeld.
Der Staat könnte sich das Geld ja von den Ausbeutern zurück holen mit einer netten Steuer. Wer seine Arbeiter ordentlich bezahlt wird befreit.
Fördern und fordern (Harz IV) hat den großflächigen Niedriglohnsektor überhaupt erst ermöglicht. Prekärbeschäftigung sollte als Ausbeutung strafbar sein.
das Geld das für die Aufstockung benötigt wird sollte sich der Staat in Form einer Steuer von den Ausbeutern erstatten lassen.
@lovinurbanism
Es ist so einfach, dass sollte man auch als Politiker verstehen können.
Sozialleistungen sichern Existenzminimum, da steht schon im Namen, das es (eigentlich) nicht tiefer geht.
Will man das ach so wichtige Lohnabstandsgebot haben, MUSS man weiter oben erhöhen.
Spontan viele mir direkt der nicht armutsfeste und damit u.a. europarechtswidrige Mindestlohn ein.
und mit der Höhe der Mieten
@exil_inselette @lovinurbanism
Warum machen wir das noch mit?
#aufstehen #handeln #verantwortung #widerstand #daslebenistbunt
Das ist die Frage, die ich mir immer und immer wieder stellen muss. Die Mutter Erde straft uns jeden Tag mit Extremen, um zu zeigen, da läuft was schief. Die Mächtigen stellen sich über Gesetze und Moral. Die Gierigen und Egoisten leben ihre Machtphantasien aus.
Und wir? Wir machen das brav jeden Tag mit. Gehen bei den Milliardären einkaufen..
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@lovinurbanism Ist von der Politik doch aber genau so gewollt.
Zudem haben diese absolut keinen Realitätsbezug mehr, da diese ja nicht hart arbeiten müssen, um sich Miete und Lebensmittel leisten zu können.
Die verdienen imho kein Geld, die bekommen es einfach nur. 😔
@lovinurbanism +9001%
Ich stimme dem #DGB zu: #Mindestlohn gehört mindestens auf €15/h gehoben!