Keine Neiddebatte sondern legitime Frage!

Warum #tax_the_rich ?

1970 verdienten Konzernchefs etwa 25 mal mehr als ihre Angestellten.

1980/1990 etwa 50 mal mehr.

2025 sind Infrastruktur, Betreuungs- und Bildungseinrichtungen verottet, Armut wächst, Wirtschaft stagniert und Konzernchefs verdienen etwa 350 mal mehr als ihre Angestellten.

Und neoliberale Märchen werden immer noch geglaubt.

@Heinzel Gierdebatte. Wir müssen die Gierdebatte führen.
@Heinzel So wie Arbeit sich an die zur Verfügung stehende Zeit anpasst so passen sich Ausgaben immer dem zur Verfügung stehenden Einkommen an. Die wenigsten Leute sind so diszipliniert zu sagen "Jetzt reicht es". Es gibt eher ein "Jetzt könnte ich auch.." - alles schön und gut wenn wir in bürgerlichen Dimensionen denken (Lebensimmobilie, Auto, Boot etc), problematisch nur wenn wir in gierigen Dimensionen denken (alles größer und mehr)

@Heinzel

Man kann es nicht oft genug sagen: Zwischen verdienen und bekommen gibt es einen Unterschied. Und niemand bekommt das was er verdient.

@Heinzel Nur das kein Wein vom Himmel regnet, den müssen die unteren Glasbesitzer erst produzieren.

@Heinzel nun, Steuern wären eine Möglichkeit, die aber das Geld vor allem in die typischerweise ineffiziente Verwaltung umverteilt. Arbeitnehmer stärker am Produktivitätszuwachs zu beteiligen käme erstmal direkt der Binnenwirtschaft zugute.

Steht auf, Arbeitnehmer! Kennt Euren Wert! Tretet einer Gewerkschaft bei, die Eure Interessen vertritt!

Euer Gehalt wird nicht in der Vorstandsetage verdient sondern durch Eurer Hände und Köpfe Arbeit, die Produkte herstellen, für die andere Menschen Geld bezahlen.

@Heinzel

Wir ham ne Vermögenssteuer.
1/2

Ist nur seit den Neunzigern ausgesetzt.. 

UPS, genau die Zeit, wo Millionäre anfingen, ihr Vermögen um 1000% zu erhöhen. Jetzt sind es Milliärdäre. 

Übrigens handeln diese Milliardäre auch gerne Eier, Butter, Strom und so weiter an der Börse. Oder gründen Stiftungen, damit Niemand ans Geld kann und ne Stiftung zahlt auch weniger Steuern. 

Aber wir machen es ja mit.. 

..seit den Neunzigern.. 

#DasLebenIstBunt #PunksHattenRecht..

@Heinzel Wie wärs damit: Jeder Mensch ist verpflichtet, einmal im Jahr innerhalb von 2 Stunden so viele gekochte Reiskörner zu essen, wie er 1000 Euros an Vermögen hat. Alles was er nicht schafft muss er abgeben.
Wir sind biologisch begrenzte Lebewesen. Was wir als Individuum nicht konsumieren können, gehört umverteilt.

@Heinzel
Hier ein paar historische Leckerbissen:

Einkommensteuerhöchstsatz unter Adenauer? 95 Prozent! Umgerechnet auf heute, würde dieser Satz bei etwa 850k € greifen, das ist dann de facto das zulässige Maximaleinkommen.

Zusätzlich: 0,75% Vermögensteuer.

Zusätzlich: Lastenausgleich, 50% des Vermögens als Sonderabgabe um Kriegsfolgen zu mindern und Geflüchtete (!) zu integrieren.

Danach: Wirtschaftswunder, aber eigentlich nicht verwunderlich, wenn der Staat plötzlich so viel ausgibt 😅

@Heinzel
Würde mich mal schwer interessieren, wie Merz und seine Lakaien im Interview erklären müssen, warum die Steuerpolitik von Adenauer und Erhardt schlecht war 😅

Aber gut, bissige Journalisten sucht man auch vergebens ¯\_(ツ)_/¯

@Heinzel Missing ...IS actually working NOW

Not that is fairly working ...🤬🚨🤬

@Heinzel "verdienten" mehr? "bekamen"!

@wonka

Danke für den Hinweis.
Doch 2025 ist Gegenwart. Nicht Vergangenheit. Oder?🤔

@Heinzel Trotzdem bin ich nicht der Meinung, dass Konzernchefs 350 mal so viel "verdienen" wie ihre Angestellten, obwohl sie so viel bekommen.

@wonka

Wenn entsprechende Gegenleistung dafür geboten wird, warum nicht?

Wird sie aber meistens nicht. 🤷‍♂️

Im Gegenteil: Aus Gier nach schnellem Profit, Trends verpennt.

@Heinzel Entsprechende Gegenleistung hieße für mich in diesem Falle 350fache Wertschöpfung. Und das halte ich für schlicht unmöglich.
@Heinzel stattdessen:
Piñata-Politik ?
(von unten so lange nach oben prügeln, bis die Schätze runterregnen)
😈

@Heinzel

Where the trickle-down comes from >>>🚽