Wenn „Solange die AfD nicht verboten ist…“ zum Freibrief der Partei für Gleichbehandlung in Politik und Medien wird, ist das ein starkes Argument für ein Parteiverbot.
@georgrestle.bsky.social
Wenn eine Partei als "rechtsextrem" eingestuft wird, viele ihrer Wähler aber partout nicht als "Rechtsextreme" gelten wollen, dann hat diese Partei doch ihre Wähler betrogen, oder?
@georgrestle.bsky.social Ich Frage mich was nach dem Parteiverbot kommt? Wohin gehen die Parteimitglieder und wohin die Wähler?
@Joachim88 @georgrestle.bsky.social Werteunion, Heimat (NPD), und diverse andere Anlaufstellen bieten sich an.
@georgrestle.bsky.social Exakt so funktioniert das Parteienprivileg. Dabei wird in Kauf genommen, dass eine Partei verfassungsfeindlich agieren kann bis sie verboten wird. Wer ein Verbot pauschal ablehnt, obwohl es sehr starke Verdachtsmomente für die Verfassungsfeindlichkeit gibt, lehnt auch das Modell des Parteienprivilegs ab. Alternative wäre z.B. eine Prüfung aller Kandidaten vor jeder Wahl auf Verfassungskonformität. CDU/CSU und SPD können ja überlegen, ob sie das möchten.

@georgrestle.bsky.social Mehr dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Parteienprivileg

"Das Grundgesetz nimmt die Gefahr, die in der Gründung oder Tätigkeit einer Partei bis zur Feststellung ihrer Verfassungswidrigkeit besteht, um der politischen Freiheit willen in Kauf."

Parteienprivileg – Wikipedia