In kurzer Zeit töteten drei Männer mit übermotorisierten Autos Menschen auf den Straßen Baden-Württembergs. Aus dem Landesverkehrsministerium wird das Thema kritisch wie sonst selten aufgegriffen und Muster Transparenz schaffend angesprochen.

#Verkehrssicherheit #VisionZero #ToxischeMännlichkeit #NichtAlleMännerAber...
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Auto fährt in Menschenmenge am Olgaeck | Christoph Erdmenger | 35 comments

Drei tödliche Unfälle - drei Männer In Baden-Württemberg haben in den letzten drei Monaten drei Verkehrsunfälle die Öffentlichkeit und auch uns Verkehrsbehörden besonders aufgewühlt. In allen drei Fällen sind Fahrer mit schweren Pkw in Unbeteiligte gefahren. In Esslingen Weil werden eine Mutter und zwei Kinder auf dem Gehweg getötet (https://lnkd.in/exaXCXkZ). In Ludwigsburg sterben zwei Frauen in dem Pkw, der getroffen wird (https://lnkd.in/ePY6Tcc7). Und in Stuttgart am Olgaeck stirbt eine Frau an einer Straßenbahnhaltestelle (siehe im verlinkten Bericht). Was sagt die Verkehrsunfallstatistik dazu, dass es in allen drei Fällen Männer waren? Hier Zahlen aus Baden-Württemberg: - 2024 gab es gut 33.000 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, also mit Leichtverletzten, Schwerverletzten und Getöteten. - Davon wurden gut 22.000 von Männern verursacht, also 67% der Unfälle, 11.000 von Frauen - Betrachtet man nur die Unfallursachen zu hohe Geschwindigkeit, Ablenkung, Alkohol und andere Drogen, steigt der Männeranteil auf 75%. - Bei den Unfällen mit Getöteten steigt der Männeranteil bei diesen Unfallursachen auf 84%. - Männer fahren übrigens mehr Auto, nämlich etwa 60% der Pkw-Kilometer. Das erklärt also nur einen Teil der Statistik. Nicht der Statistik entspricht übrigens, dass die Unfallopfer hier Frauen und Kinder waren. In BW waren 72% der im Verkehr Getöteten 2024 männlichen Geschlechts (inkl. Kinder). Überraschen Euch die Zahlen? Haben wir uns daran gewöhnt? Würde mehr Prävention helfen, mehr Beschränkungen oder beides? | 35 comments on LinkedIn

@thijs_lucas
Wir werden nicht umhin kommen die Abmessungen, das Gewicht und die Motorisierung von PKW zu begrenzen. Fahrzeuge die größer, schwerer und stärker sind, sind keine PKW sondern Spezialfahrzeuge und müssen deutlich höher besteuern werden.

Und bezüglich der Geschlechterverteilung wäre interessant zu sehen, welche Größe und Motorisierung Männer und Frauen kaufen.

@angeldruckt @thijs_lucas

Behaupte, das hätte man absehen können: dass die Übergrössen nicht in die vorhandenen Bauten passen, die Übermotorisierungen andere Fahrschulungen brauchen, etc. Man hätte diese Panzer nie auf die Strassen lassen dürfen.

@distincteclare @thijs_lucas
Nun, der Zuwachs geschah nicht gerade schleichend aber doch kontinuierlich.
Erst war es "die Freude am Fahren" dann "die Freiheit" Sportgeräte wie Surfboard oder Bike mitzunehmen und dann kam "Ich muss meine Familie schützen!"
Mit dem Satz begann eine Art Aufrüsten: Wer hat den stärkeren Schutz mit der besseren Panzerung?

@angeldruckt @thijs_lucas

Ja, aber in Normschland gab es Standards für Parkplatzbreiten, erst recht in Tiefgaragen, usw. Stell dir vor, du hättest deine Seifenkiste selbst jedes Jahr ein bisschen breiter gemacht.
Da haben die Verkehrsämter und -ministerien ganz klar die Augen zugemacht.
Aus Gründen.

@distincteclare @thijs_lucas Ja,
wir werden nicht umhinkommen nachzuholen, was bisher versäumt wurde.