573 anerkannte Impfschäden bei 65 Millionen Geimpften und 182 Millionen Impfdosen zeigen, wie unglaublich sicher die Impfungen sind. Bei über 180.000 Todesfällen durch Corona sollten wir eher Aufklärung fordern, wie viele Tode Querdenker mit Lügen und Panikmache über die Impfung verursacht haben.
@volksverpetzer.de ein kleines Problem der annerkannten Impfschäden ist die Meldementalität von Kliniken und Ärzten, da viele Impfschäden auch ohne Impfung möglich sind.
Ich habebleider noch keine Vergleichsstatistiken zwischen 2019 und 2022 gefunden, zur Zahl von : Schlaganfällen, Lungenembolien, Herzinfarkten und Herzmuskelentzündungen.
Dabeibwähren solche Vergleiche wirklich nen unwiederlegbarer Beweis für die ungefährlichkeit der Impfung.
@Willy_Wuff @Blahster
@tobifant
Ich muss jetzt hier doch mal eine sehr prinzipielle Frage stellen:
Wo kommt eigentlich der Glaube(!) her, dass Impfungen grundsätzlich gut seien?
Sie sind ein Segen, und ich habe mich gerade wieder gefreut, dass ich mich im Garten verletzten kann, ohne Angst vor Tetanus haben zu müssen.
Es ist ebenso falsch, Impfungen zu verteufeln, wie ihre Probleme einfach zu ignorieren.
@volksverpetzer.de

@ch_schnegg @Willy_Wuff @tobifant @volksverpetzer.de wer hat denn hier behauptet Impfungen seien grundsätzlich gut?

Und Sie bringen hier ebenfalls anekdotische Evidenz.

@Blahster
Zu 1. kam in diesem thread als eine Haltung so bei mir an.
Zu 2. Ja, aber es ist auch ein ordentliches Stück Expertenmeinung enthalten. Das ist die so gerne vergessene 3. Säule der Evidenz.
Und es gibt in der Qualitativen Sozialforschung das Verfahren der grounded theory.
Da können z.B. aus vielen anekdotischen Einzelpunkten ganze Theorien werden. Oder bestehende durch Kontrastierung erschüttert werden.
@Willy_Wuff @tobifant @volksverpetzer.de
@ch_schnegg @Willy_Wuff @tobifant @volksverpetzer.de aber nur, wenn eine signifikante Menge an Fällen eingehen - und einige 100 (von mir aus auch einige 10.000) sind eben im vergleich zu 100.000.000 Impfungen keine signifikante Menge, wenn die Schäden durch die Krankheit um Größenordnungen höher liegen...
@Blahster @ch_schnegg @tobifant @volksverpetzer.de
Deswegen sage ich ja das die Meldementalität von Kliniken und Ärzten ein grosses problem ist.
Beispiel was ich meine: die Zahl der Lungenembolien warvzur Hochzeit der Impfungen bei mir auf der Station signifikant erhöht, davon wurde nicht eine als mögliche Nebenwirkung gemeldet, auch nicht wenn die Impfung vor 3 Tagen war.
Von Kollegen der Neurologie hörte ich das die Zahl der Schlaganfälle ebenfalls merklich erhöht war, diese 1/2

@Blahster @ch_schnegg @tobifant @volksverpetzer.de 2/2 aber nicht als mögliche Nebenwirkung gemeldet wurden.
Auch hier kann man nicht wirklich unterscheiden welche von der Erkrankung und welche von der Impfung kamen.
Ist nicht wirklich möglich das voneinander zu trennen.

Fackt ist aber das es eine Impfung mit potentiell üblen Nebenwirkungen ist, unwichtig wie gross die Wahrscheinlichkeit ist.
Ändert aber auch nichts daran das sie für hoch Risiko Gruppen sicherlich sinnig ist.

@Willy_Wuff @ch_schnegg @tobifant @volksverpetzer.de vorsicht: Leben kann zum Tode führen.

Wenn Sie mit dieser Argumentation an Probleme herangehen, sollten Sie aufs Atmen verzichten: in der Lunge entstehen freie Radikale, die Ihre Zellen angreifen und dafür sorgen, dass Sie altern und sterben.

Selbstverständlich können schwere Nebenwirkungen auftreten, und genauso selbstverständlich spielt die Wahrscheinlichleit eine Rolle.

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@Willy_Wuff @ch_schnegg @tobifant @volksverpetzer.de Die wahrscheinlichkeit noch in dieser Sekunde an einem Schlaganfall zu sterben ist größer als 0. Wollen Sie jetzt protestieren gehen?
@Blahster
Nö, dagegen protestieren, dass ich sterben werde (irgendwann, aktuell sieht es kurzfristig nicht danach aus), macht keinen Sinn.
Ich habe nur allgemein etwas dagegen, Zahlen allzuviel zu glauben. Auch ohne die von Willy angesprochenen interessengeleiteten Verzerrungen.
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@Willy_Wuff @tobifant @volksverpetzer.de
@ch_schnegg @Willy_Wuff @tobifant @volksverpetzer.de witzig, dass sie hier von glauben sprechen - wir sind hier nicht bei Religionen oder Sekten
@Blahster
Grundsätzlich richtig, es sollte nicht um Glauben gehen. Leider haben wir in der Wissenschaft nicht selten eine Methodengläubigkeit in die eigene Methodik, die unreflektiert ist. Das ist dann schon schwach.
Insbesondere Naturwissenschaft ist sich der implizite Prämissen ihres Tuns oft nicht bewusst. Da fehlt vielen eine philosophische Grundbildung.
Ich bedauere das sehr.
@Willy_Wuff @tobifant @volksverpetzer.de

@ch_schnegg @Blahster @tobifant @volksverpetzer.de

Hier verstehe ich nicht ganz was Du meinst, Sorry

@Willy_Wuff
In ganz kurz:
Unser (wissenschaftlichliches) Denken basiert auf Grundannahmen. Die bestimmen die Art unseres Denkens. Europäische Tradition ist von René Descartes (17. Jhd.) geprägt, Stichwort Trennung von Leib und Seele. Descartes wiederum ist stark von Augustinus (4./5. Jhd.) geprägt.
Diese Grundannahmen sind keine Naturgesetze, also nicht fest, werden aber häufig als unumstößlich angenommen.
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@Blahster @tobifant @volksverpetzer.de

@Willy_Wuff
2/4
Und wir sprechen (im westlichen Denken) dem "Satz vom ausgeschlossen Widerspruch" sehr große Bedeutung zu (ausführlich bei Thomas von Aquin, 13.Jhd., und Aristoteles, 4. Jhd. v. Chr.).
Im fernen Osten gibt es andere Traditionen, in denen etwas gleichzeitig sein und nicht sein kann.

@Blahster @tobifant @volksverpetzer.de

@Willy_Wuff
3/4
Kernphysik kennt den Einfluss der Beobachtung auf das Beobachtete, die Sozialwissenschaften auch. Und schrödingers Katze ist gleichzeitig tot und lebendig.
Meistens fahren wir echt gut mit Descartes und Co., aber wir sollten immer wissen, dass es Übereinkünfte sind, die nicht immer passen.
Mit anderen Grundannahmen kämen wir möglicherweise zu anderen Erkenntnissen.

@Blahster @tobifant @volksverpetzer.de

@Willy_Wuff
4/4
Statistik versucht, aus unscharfen Daten Wahrheiten zu generieren, was ja auch phantastisch oft funktioniert.
Nur diese Wahrheiten (und die zugrundeliegenden Methoden) absolut zu setzen, was ja oft genug passiert, kann sehr dogmatisch und damit u.U. unwissenschaftlich werden.

(Und selbstverständlich kann sich von dem, was ich schreibe, auch das meiste als falsch erweisen - so ist Wissenschaft)
@Blahster @tobifant @volksverpetzer.de