#Loesung #Nr002 ist #Sozialisierung, #Bildung, gezielte individuelle #Förderung, alles fängt im Kindergarten an, was man in die Kleinsten schon investiert, muß man nachher nicht mehrfach in Maßnahmen und Reparaturen ausgeben und nicht an Symptomen herumdoktern.
wenn eine Person auf eine seltsame Laufbahn abzudriften scheint, Probleme hat, das merkt man doch sehr früh und sehr sicher. Nur ist es bisher üblich, das als Problem der #Familie zu betrachten und meint,

sich nicht einmischen zu dürfen, die Eltern, die Familie müsse das regeln.
es sieht ja aber so aus, daß in der Regel die Familie gerade erst die Ursache solcher Probleme ist, ob Prekariat oder wohlstandsverwahrloste Speckgürtelklientel. am Ende züchten wir uns unsere familiären Gewalttäter und CumEx-Betrüger u.ä. heran.

die isolierte #Kernfamilie ist eine ziemlich junge Erfindung, vor allem aus konsumistischen Gründen erfunden (je kleiner die #Familie, desto mehr verkaufte Waschmaschinen), und

die Familie ist zu oft ein Fehlermodell. "Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu #erziehen." geht nicht umsonst das Sprichwort.
und wie man im Detail gut erzieht, dazu gibt es Anleitungen, z.B. ein Beitrag bei #arte 'Kids' über #Kreativität
- und was würdest du machen, wenn nun so eine Familie nicht funktioniert, die Kinder rausnehmen?
nur bei akuter Gefährdung. nein, ich würde die Familie als ganzes aus ihrer Situation herauslösen und in einen größeren Rahmen stellen, in ne Art #WG

#frag

#RiesenWG mit ähnlichen Familien, wo ein gewisses Soziales Korrektiv und Lernerfahrungen möglich sind, das besagte Dorf.
- und was sagten sie in dem Beitrag?
da sagten sie, wie wichtig das Umfeld für die Kreativität ist, ohne fördernde Eltern, oder eben größeres Umfeld, hat man sehr schlechte Chancen ein kreatives Mensch zu werden.

"Natürlich spielen die Eltern eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der Kreativität ihrer Kinder.

Ich würde sagen daß es zwei Achsen gibt, auf denen man versuchen kann, das kreative Denken der Kinder zu fördern. Zum einen muß man ihnenn Kenntnisse vermitteln, denn je mehr Wissen ich habe, desto mehr originelle Lösungen kann ich mir einfallen lassen.
Die zweite Achse versucht, sie in dieses kreative Denken hinein zu begleiten. d.h. man kann mit einem Alltagsproblem beginnen und die Kinder nach einer ersten Lösung fragen. und dann gemeinsam mit ihnen weitere Lösungsansätze erarbeiten. und
indem man sich auf diese anspruchsvolle Übung einläßt, immer wieder nach etwas anderen Möglichkeiten sucht, wird man nach und nach das kreative Denken stärken... Man kann einfache Fragen stellen, die dem Kind Stück für Stück ermöglichen ungewöhnlichere Lösungen zu finden, die von der ersten, einfachsten Lösung abweichen. Dieses Spiel wiederholt man immer wieder und ermutigt die Kinder damit." (Prof. Dr. Grégoire Borst)