@lambdatotoro Ja, das ist auch meines Wissens nach die Theorie die da hinter dem Stern steckt, aber die Endungen für die männliche und die weibliche Version werden ja ausgeschrieben, nur der Rest darf sich mit einer Wildcard zufrieden geben, die zudem noch so positioniert ist, dass du die Form auch verwenden kannst ohne zu wissen dass der Genderstern was anderes als nur den Glotisschlag zwischen der männlichen und weiblichen Endung symbolisiert. Ich würde auch mal ganz frech behaupten, dass die meisten Deutschen mit Computern nicht genug am Hut haben um an Wildcards in der Computerwelt zu denken, wenn sie einen Genderstern sehen.
Der Genderstern bringt also weder den Betroffenen Gewissheit, also dass z.B. eine Einrichtung die ihn nutzt sie auch tatsächlich explizit willkommen heißt, noch konfrontiert er die breite Bevölkerung im Alltag mit der Existenz von Menschen außerhalb der binären Geschlechterordnung.
Man müsste wenn dann wahrscheinlich "Liebe Schül*" schreiben. Ich glaube ja, dass selbst "Liebe Schüler (m/w/d)" wahrscheinlich besser wäre als "Liebe Schüler*innen".
Ich muss aber dazusagen, dass ich nicht nicht-binär bin und meine Bedenken bezüglich des Gendersterns auch nicht durch Gespräche mit deutschsprachigen Enbies informiert sind.