Brilliant: Da die hessische Landesregierung die Verwendung des Gendersterns und des Genderdoppelpunkts in amtlichen Texten verboten hat, wird in der Lehramtsprüfung an der Universität Kassel statt der eleganten gendersensiblen Formulierung „Schüler:innen“ nun die juristisch geprüfte Formulierung „Schülerinnen, Schüler, nicht-binäre Lernende an Schulen sowie solche, die sich keiner geschlechtlichen Kategorie zuordnen möchten“ verwendet.

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/wie-die-uni-kassel-fuer-gendersensible-examensaufgaben-sorgen-will-110347363.html

#gendern

Wie die Uni Kassel für gendersensible Examensaufgaben sorgen will

„Schüler:innen“ darf es in hessischen Examensaufgaben nicht mehr heißen. „Schülerinnen und Schüler“ ist Lehrerausbildern der Uni Kassel nicht inklusiv genug. Deshalb machen sie einen gewagten Vorschlag.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
@hbuschme Lernende ist doch auch gegendert? Oder tangiert das diese Vorgabe seitens der Landesregierung nicht? Wenn es sie nicht tangiert, warum dann nicht für alle "Lernende an Schulen" anstatt dieses langen Ausdrucks? Ich habe Fragen!

@lebelieberlauter @hbuschme

Schüler*innen sind das ja auch in den Ferien, wenn sie gerade nicht Lernende sind.

@project1enigma

Darauf zielte ich nicht ab. Da steht, dass "... nicht-binäre Lernende an Schulen ..." juristisch geprüft und freigegeben sei. Ich frage mich, ob der Begriff "Lernende" nicht auch für alle anderen Kinder/Jugendlichen hätte verwendet werden können, da er doch juristisch durchgewunken wurde und alle Identitäten abzubilden scheint.

[Edit, hab deine Antwort nochmal gelesen] SuS sind sie auch in den Ferien, stimmt. Muss nochmal nachdenken über "Personen, die an Schulen lernen"

@lebelieberlauter

SuS ist leider sehr binär, ne.

@lebelieberlauter

Und ich bin ja nicht für die maximal umständliche Formulierung mit dem nicht ganz passenden Partizip. Aber weniger schlecht als binär oder komplett exklusiv...

@project1enigma
Ich weiß. Das war der Länge des Posts geschuldet.