Tagber: „Medizingeschichte digital“: Methoden, Potentiale und Grenzen digitalen Forschens
https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/fdkn-153511
„Medizingeschichte digital“: Methoden, Potentiale und Grenzen digitalen Forschens

Der scheinbar unaufhaltsame Einzug der Digitalisierung in die Geschichtswissenschaften ist kaum zu übersehen. Die Stuttgarter Tagung zu Digital Humanities näherte sich diesem allgegenwärtigen Thema und seinen Potenzialen aus der Perspektive medizinhistorischer Forschung.

H-Soz-Kult. Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften
@hsozkult Sehr interessant. Und gerade die #Medizingeschichte arbeitet natürlich mit Quellen mit einem hohen Grad sensibler personenbezogener Daten. Sie stehen nicht nur einer online-Stellung von Digitalisaten entgegen, oft sogar schon - das kenne ich von Akten aus Landesheilanstalten - der Online-Stellung von Verzeichnungsinformationen.
Zur Bewertung von #Patientenakten gab es 2022 einen Beitrag aus dem #StaatsarchivLeipzig im #SaxArchiv-Blog:
https://saxarchiv.hypotheses.org/7861
Wie bewerte ich Patientenakten?

Die Auswahl der dauerhaft aufzubewahrenden Akten gehört zu den Kernaufgaben der Archive. Angesichts des massenhaften Vorkommens von Patientenakten sind die Kriterien abzuwägen und zu dokumentieren. Wie kann eine solche Bewertungsentscheidung erarbeitet werden?

SAXARCHIV-Blog
1996/97 gab es auch den seltenen Fall einer interdisziplinären Arbeitsgruppe (Archive und Medizingeschichte), die "Empfehlungen zur Bewertung und Erschließung von Krankenakten" erarbeiteten, einige Infos dazu:
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/bewi.19980210111