Solarpapst (@[email protected])

Verband Deutscher Ingenieure: Deutschland verbraucht 17 % weniger Wasser nach AKW-Abschaltung Die deutsche Wirtschaft hat 2022 gegenüber 2019 gut 17 % Wasser gespart. Ursache ist vor allem der finale Ausstieg aus der Kernenergie. https://www.vdi-nachrichten.com/technik/umwelt/wasserverbrauch-in-deutschland-sank-deutlich-durch-akw-abschaltung/

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@timpritlove AKW (alles können wa).
@timpritlove @solarpapst wo ist das verbrauchte Wasser denn hin?
@HerrTaschenbier @timpritlove @solarpapst kam aus dem Fluss, ging etwas wärmer wieder in den Fluss. Ich schätze es musste vorher kaum aufbereitet und hinterher nicht geklärt werden. Ist eher ein theoretischer Wert. Ich denke nicht, dass sich die Wasserversorgung in Neckarwestheim jetzt groß umstellen muss…
@flohlaus @HerrTaschenbier @timpritlove @solarpapst Ein Teil wird verdampft und sorgt für den Kühleffekt. Ein Teil kommt richtig -wieder zurück in den Fluss. Was nur bedingt geht wenn es heiß ist, sonst schwimmen die Fische hinter dem Kraftwerk mit dem Bauch nach oben. Dann werden die abgeschaltet. Abgeschaltete bzw. nicht im Wirkbetrieb befindliche Kraftwerke brauchen sehr viel Strom. Soviel zum Grundlastmärchen. https://wisskomm.social/@energy_charts_d/114040617866461642
Bruno Burger (@[email protected])

Angehängt: 1 Bild Das neue Kernkraftwerk Flamanville 3 in Frankreich ist jetzt seit zwei Monaten in Betrieb. In dieser Zeit hat es 62,2 GWh Strom verbraucht und 47,9 GWh Strom erzeugt. Im Saldo ergibt das einen Stromverbrauch von 14,3 GWh. https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=FR&source=nuclear_unit&per_unit_consumption=production_and_consumption&legendItems=1sy10&interval=year&year=2025

Wissenschaft trötet
@timpritlove In Zeiten in denen Dürren gerne mal länger dauern können, keine schlechte Nachricht, dass wir das nicht auch noch stemmen müssen. 🤔
@timpritlove Ja und ich hören Sie schon schwurbeln: „Ja dann ist auch kein Wunder das die Meeresspiegel steigen!!1“

@timpritlove Liesst man den Text weiter, so kommen sie auf 2.3-2.5 m³ pro MWh für Kohle und 1.9 - 2.3 m³ pro MWh für Kernkraft, 1.5 - 2.1 m³ für Solar-Dampf (wie Mojave-Wüste). Kohle also deutlich mehr als Kernkraft.

Interessanterweise braucht das Verdampfen von 1ℓ Wasser ca. 2.3 MJ, mit 1 MWh Ehergie kann man also also 1.6 m³ verdampfen.

Sie nehmen daher glaube ich an, dass es reine Kühlturm-Kühlung ist, unter der Annahme dass es hauptsächlich das Wasser verdampft und so 50% WIrkungsgrad.

@timpritlove was noch viel schlimmer als der Verbrauch in den Kohlekraftwerken (und meinetwegen Kernkraftwerken) ist -- es läuft leider nicht unter "Wasserverbrauch" -- ist das Trockenhalten von Braunkohle Tagebau wo riesige Mengen Grundwasser einfach nur abgepumpt und in Flüsse geleitet werden, und das werden wir noch Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte machen müssen um nicht durch Rückflüsse nach dem Vollaufen unser Grundwasser zu verseuchen.
@timpritlove @solarpapst das ist ne seltsame zahl. Klar wird in AKWs Flusswasser zur Kühlung im Sekundärkreislauf verwendet und steigt dann Teilweise als Dampf aus den Kühltürmen auf, aber ich versteh nicht wie man das verbraucht nennen kann. das Wasser ist ja nicht mit Industrieabfällen kontaminiert Auch wird es ja nicht aus einem Grundwasserspiegel entfernt oder ist dauerhaft gebunden, wie z.b. bei Beton. Nach der gleichen Metrik verbrauchen auch Wasserkraftwärke oder Mühlräder Wasser.
@Nfoonf @solarpapst Nach Deiner Logik wären alle Wasserreserven unbegrenzt verfügbar. Sind sie aber nicht.
@timpritlove @Nfoonf @solarpapst Ganz unangetastet bleibt das Wasser dabei auch nicht. Es wird erwärmt, besonders im Sommer hat das Auswirkungen. Geringere Sauerstoffsättigung -> Fischsterben, Algenblüte.
Also so nen Zwischending.
@schmittlauch @timpritlove @solarpapst stimmt. Da wurde Jahrzehnte lang zurecht um Begrenzungen gestritten. So oder so, gut dass die Deppenenergie weg is,
@timpritlove @solarpapst ich bin absolut kein atomfreund, aber wie AKWs mit Wasser umgehen weiß ich zufällig durch persönliche Erfahrung. Das Wasser wird zum Kühlen entnommen teilweise verdampft aber zum allerallergrößten Teil (erwärmt) wieder in den Fluß geleitet. Es wird nicht in irgendwelcher Form geklärt oder behandelt außer dass es halt grob filtriert wird wie bei wasserkraftwerken auch. Das ist eine Nutzung aber kein Verbauch.

@Nfoonf @timpritlove @solarpapst unterschied ist halt dass ein Wasserkraftwerk kein Wasser entnimmt und woanders hin wirft.

Fluss-/Grundwasser verdampfen sorgt halt dafür dass an dieser Stelle Wasser weg ist. Selbes für "Wasser auf's Feld werfen"

Und klar gibt's Abstufungen (z.B. ist dezentral Brunnenwasser im KGV zum Gießen nehmen messbar besser als selbe Menge aus Leitungswasser)

Solcher Wasserverbrauch kann je nach Situation und Ort (großer Fluss an der Mündung vs. Spreewald) egal bis RICHTIG scheiße sein.

Einen Grund zu konstruieren dass weniger Verbrauch irgendwie schlecht wäre, wird trotzdem schwer. Für "da fallen Regenwolken weg" ist es Größenordnungen zu klein?

@dat nochmal: 1. Atomkraft: richtig schlecht
2. die Rückleitung erwärmten Kühlwassers in Flüsse ist im Sommer ein Problem. (Siehe Frankreich) 3. Grundwasser wird für AKWs nicht verwendet. Ginge weder mengen noch Kostenmäßig. 4. Wasser das in Prozessen vergiftet wird oder z.b. in Beton landet ( Beton besteht zu 40% aus gebundenem Wasser, was btw immer Trink oder Grundwasser ist) is erstmal dauerhaft weg. Wir haben halt den Verbrauch und die Vergiftung von Wasser nicht um 17% gesenkt.

@Nfoonf ich sag mal: passt

sehe zumindest nicht wo wir uns widersprechen würden

@dat das erinnert halt stark an die Falschmeldung vor ein paar Jahren die ewig die Runde macht, das ein Frachtschiff soviel Schwefeldioxid ausstößt wie alle Autos zusammen, was zwar faktisch richtig ist, da Benzin entschwefelt wird, aber genau deshalb nicht als Vergleich taugt. Man könnte dann halt auch sagen, es stößt mehr aus als alle Kinder unter 6 Jahren. Aber die gehypte Schlagzeile war eine Greenwashing Kampagne der Auto-Industrie. Ähnlich wird es jetzt sein.