#Wasserstoff wird ja auch liebevoll der Champagner der #Energiewende genannt, und das hat gute Gründe: Wasserstoff liegt nur sehr selten einfach so im Boden und muss in der Regel erst mal mühsam mittels sogenannter Elektrolyseure erzeugt werden. Der dabei verbrauchte Strom enthält mehr Energie als der letztendlich hergestellte Wasserstoff, mit aktueller Technik gehen etwa 30 bis 40 Prozent verloren.
Für den Transport wird der Wasserstoff in der Regel stark komprimiert, das kostet weitere 10 Prozent der Energie. Bei der Umwandlung des Wasserstoffs in Strom mittels einer Brennstoffzelle gehen auch noch mal 40 Prozent verloren, so dass am Ende deutlich weniger Strom im Elektromotor des Wasserstoffautos ankommt, als ursprünglich für die Herstellung des Wasserstoffs erzeugt wurde.
#Wasserstoff #Energiewende
Deswegen brauchen direkt elektrisch betriebene Maschinen, also ohne Umweg über Wasserstoff, viel weniger Energie und damit weniger Kraftwerke. Das ist besser für das Klima, besser für unsere Geldbeutel und auch besser für unsere Wirtschaftszweige, die auf den heute noch knappen Wasserstoff angewiesen sind.
#Wasserstoff #Energiewende
Auch deswegen wurden im ersten Halbjahr 2024 weltweit gerade einmal 5.600 Wasserstoffautos neu zugelassen, also sogar ein Rückgang gegenüber 2023, während die Produktion batterieelektrischer Autos weltweit stark steigt. In Deutschland wurden im Jahr 2023 insgesamt 3.700.000 neue PKW zugelassen. Davon besaßen 379 einen Wasserstoffantrieb.
#Wasserstoff #Energiewende
Obwohl bereits sehr viel Subventionen in diese Technologie geflossen sind, wurden 2023 weniger Wasserstoff-PKW in Deutschland zugelassen als Benziner im Jahr 1901. Wir können konstatieren, dass diese Technologie für den PKW-Markt längst tot ist. Wenn Herr Aiwanger sich als Totengräber betätigen möchte, dann doch bitte nicht im Wirtschaftsministerium.
#Wasserstoff #Energiewende

@PolitPOP Das Bild vergleicht die Effizienz von Elektroautos und Wasserstoffautos. Es zeigt zwei stilisierte Autos: Ein blaues Auto mit dem Aufdruck "Team Aiwanger" und einer Champagnerflasche darauf, die als "Wossastoff: Der Champagner der Energiewende" bezeichnet wird, und ein grünes Auto mit dem Aufdruck "Team Habeck". Über den Autos steht in grüner Schrift "E-Auto? Kommt bis zu 3mal so weit wie Wasserstoff". Unter dem blauen Auto steht "25% Effizienz" in weißer Schrift auf blauem Hintergrund, und unter dem grünen Auto steht "80% Effizienz" in weißer Schrift auf grünem Hintergrund. Das Bild suggeriert, dass Elektroautos effizienter sind als Wasserstoffautos.

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