Ein Gedanke an dem ich schon länger überlege: Ich hab zwischen eher konservativen und eher progressiven Menschen das Gefühl ein unterschiedliches Gedankenmodell zu beobachten.

Konservative Menschen gehen eher davon aus, dass es einen Idealzustand in der Vergangenheit gab und der wiederhergestellt werden sollte. Sprich die Veränderung ist die Ursache des Problems. Kombiniert mit einer Annahme, das es, wenn es anderen besser geht, es gleichzeitig mir schlechter gehen muss.

@leah

Ich glaub schon, dass wie offen man Veränderung gegenüber steht, schon einer der Unterschiede zwischen Progressiven und Konservativen ist. Oder auch einfach, wie gut man mit Unsicherheit umgehen kann.

Nullsummenspiele sind aber eher lagerunabhängig? Imho gibts da genauso Konservative, die glauben dass man gemeinsam ne Lösung findet die alle voranbringt, als auch Linke, die kein Problem damit haben anderen etwas wegzunehmen damit es ihnen besser geht.

@billiglarper die Realität ist natürlich komplexer als meine Zusammenfassung in zwei Toots und die Vermischung deutlicher als hier dargestellt.