Ein Gedanke an dem ich schon länger überlege: Ich hab zwischen eher konservativen und eher progressiven Menschen das Gefühl ein unterschiedliches Gedankenmodell zu beobachten.

Konservative Menschen gehen eher davon aus, dass es einen Idealzustand in der Vergangenheit gab und der wiederhergestellt werden sollte. Sprich die Veränderung ist die Ursache des Problems. Kombiniert mit einer Annahme, das es, wenn es anderen besser geht, es gleichzeitig mir schlechter gehen muss.

@leah ich vermute das ist ein Denkfehler, der etwas mit dem Wissen in der Jugend zu tun hat. In der Jugend haben die meisten Menschen noch ein unvollständiges Weltbild, außer sie leben in einem sehr politischen Haushalt. Mit der Zeit erfährt man immer mehr Details, die Wahrnehmung für die Welt wird immer komplizierter. Vielleicht sehnt man sich einfach in diese Zeit zurück und kämpft deshalb für einen Zustand der Welt, den es eigentlich niemals gegeben hat.