Ein Gedanke an dem ich schon länger überlege: Ich hab zwischen eher konservativen und eher progressiven Menschen das Gefühl ein unterschiedliches Gedankenmodell zu beobachten.

Konservative Menschen gehen eher davon aus, dass es einen Idealzustand in der Vergangenheit gab und der wiederhergestellt werden sollte. Sprich die Veränderung ist die Ursache des Problems. Kombiniert mit einer Annahme, das es, wenn es anderen besser geht, es gleichzeitig mir schlechter gehen muss.

@leah mein Eindruck ist, dass Konservative selten den Zeitraum nennen können, zu dem sie sich zurück wünschen.

Also mit Merkel ist das Land natürlich den Bach runter gegangen. Eigentlich war aber auch die Verbreitung vom Internet von ein Fehler. Vor der Wiedervereinigung war sowieso alles besser. Naja, aber in der DDR war ja auch nicht alles gut. In die NS-Zeit wollen die wenigsten sich (zumindest öffentlich) zurück wünschen. Nach dem ersten Weltkrieg war es aber auch nicht so rosig. Zurück zum Kaiserreich wäre auch ein bisschen extrem - Demokratie ist ja schon etwas feines.

…und davor kann man nicht wirklich von einem Deutschland sprechen.