STADT ALS BEUTE Bei den Diskussionen um die neue #Kühne - #Oper für #Hamburg wird leider gern der ursprüngliche Plan des Logistik-Milliardärs vergessen: Eigentlich wollte Kühne den Neubau der Oper im Baakenhafen mit einem für ihn überaus lukrativen Immobiliendeal kombinieren: (1/5)
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Er hatte geplant, die Staatsoper am Gänsemarkt abreißen zu lassen, um dort zusammen mit dem berüchtigten René #Benko eine Luxus-Immobilie zu errichten. Die neue Oper am #Baakenhöft sollte die Nachbarschaft des #Elbtowers aufwerten, an dem Kühne natürlich ebenfalls beteiligt ist. (2/5)
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Der Stadt war dieses hochspekulative Immobilien-Karussell dann wohl doch zu schwindelerregend. Sie lehnte den Tausch "Alte-gegen-neue-Oper" ab. Aber man darf diesen ursprünglichen Plan nicht vergessen. (3/5)
Denn die neue Hamburger Oper war niemals als selbstloses Geschenk an die Stadt gedacht, sondern von Anfang an als hochprofitable Immobilienveredelung für die Herren Kühne und Benko. (4/5)
(5/5) Kultur zählt hier nur als Wertsteigerungsstrategie fürs eigene Portfolio. Solche Männer betrachten die Stadt als Beute, um den Titel eines Theaterstückes von René Pollesch zu zitieren. Ausführlicher Kommentar: derflaneur.de/schuld-kuhne...

Schuld & Kühne: Neue Oper für ...
Schuld & Kühne: Neue Oper für Hamburg in der Hafencity

Der Multimilliardär Klaus-Michael Kühne schenkt der Stadt Hamburg eine Oper. Deutschlands reichster Mann hat sich bereit erklärt, 330 Millionen Euro in die Hand zu nehmen und einen neuen architektonischen Leuchtturm ans Elbufer zu setzen. Sollte es teurer werden, kein Problem, dann legt er eben noch einmal ein paar Millionen drauf.

Der Flaneur