Am 02.02. ist es wieder so weit: Die Verleihung der Grammy Awards findet zum 61. Mal statt. Seit 1959 wird die Awardshow beinahe jährlich abgehalten. Einen Grammy zu gewinnen - oder auch nur für einen nominiert zu sein - gilt als eine der höchsten internationalen Anerkennungen für Musiker:innen, Bands und Fachleute.
Dabei sind dieses Jahr von Taylor Swift bis hin zu Cynthia Erivo und Stevie Wonder einige bekannte Persönlichkeiten.
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Nominiert werden kann jede Person, die Teil der Recording Academy ist. Insgesamt stimmen 16.000 Mitglieder der NARAS über mehrere Runden hinweg darüber ab, wer endgültig den Preis gewinnt. Dieses Voting-System hat in der Vergangenheit immer wieder für Kritik gesorgt.
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Denn erst in den letzten Jahren ist auch tatsächlich darauf geschaut worden, dass die Wähler:innen eine breitere Demografie abdecken. So sind seit 2019 in etwa 3000 Frauen zu dem Wählerpool hinzugefügt worden, um mehr Ausgleich zu schaffen.
Dennoch wird das Wahlsystem jedes Jahr aufs Neue misstrauisch beäugt.
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Mittlerweile scheint das größere Problem in den Abstimmungen zu sein, dass die Wählerschaft nicht mit allen Genres, über die sie richten, im Detail vertraut sind. Im Vorauswahlprozess werden auch immer wieder bekannte Namen über Qualifikation gestellt. Besonders betrifft das die Nischen-Genres.
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Ob das System nun tatsächlich "rigged" ist, oder ob es die optimalste Lösung für eine Awardshow dieser Dimension ist, lässt sich schlecht beurteilen. Was aber auf jeden Fall stimmt, ist dass es immer Fans geben wird, die mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind - ganz egal, wer nun gewinnt und wie die Auswahl getroffen wurde :)
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