1️⃣ #qualipost

Viele Unglücke bei Forstarbeiten

Für 43 Menschen in Österreich hat die #Waldarbeit 2024 tödlich geendet. Damit wurden die schon hohen Fallzahlen der Vorjahre (2022: 34; 2023: 36) deutlich übertroffen. Doch wie kann das sein? Man würde annehmen, dass die Zahlen sinken sollten. Gerade durch die Mechanisierung im Forst sollte das Risiko für Waldarbeiter*innen doch eigentlich immer kleiner werden...

7️⃣ #qualipost

Meine Meinung

Die allermeisten Unfälle wären vermeidbar gewesen. Viele von ihnen wurden durch Routine, mangelnde Erfahrung, Überschätzung oder Leichtsinn hervorgerufen. Alleine in den Wald zu gehen, halte ich für lebensmüde, denn auch wenn sämtliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, ist ein unglücklicher Faktor schneller da, als gedacht.
Es sollte verstärkt auf Aus- und Weiterbildungskursen hingewiesen werden.

Was denkt ihr? Habt ihr schonmal einen Baum gefällt?

@gedankengarten

"Alleine in den Wald zu gehen, halte ich für lebensmüde" - wirklich? Das klingt für mich sehr extrem.

@jupidu Ja, das sehe ich schon so. Es ist hier ja darauf bezogen, dass das Arbeiten alleine gefährlich werden kann. Es gibt dann keine Rettungskette. Hier ein paar Beispiele für schwierige und - davon gehe ich schwer aus - sehr unangenehme Unfälle: Kickback der Motorsäge, herunterfallende Totäste, die nicht erkannt wurden, Unfälle mit der Seilwinde, usw.
Bei solchen Unfällen zählt jede Minute bis die Rettung da ist - doch wer ruft sie, wenn die verletzte Person bewusstlos ist?
@gedankengarten
ja, da stimme ich zu. Alleine im Wald arbeiten sollte man nicht. - ich über das "alleine in den Wald gehen" gestolpert :)