Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?

Bin immer noch dankbar, dass der Blogpost über #LinksRechts so gut und dialogisch aufgenommen wurde. 🙏 Habe daher gerne zu der Nachfrage gebloggt, ob wir #Links = Gleichheit / Isothymia und #Rechts = Ungleichheit / Megalothymia definieren könnten. Die Antwort: Das geht leider nicht, da zwischen #Gleichheit und #Freiheit ein unauflösbarer Widerspruch besteht. Völlige Gleichheit tötet Freiheit, völlige Freiheit zerstört Gleichheit. https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/der-widerspruch-zwischen-freiheit-und-gleichheit-und-der-lebensbaum-des-foederalismus/

Der Widerspruch zwischen Freiheit und Gleichheit und der Lebensbaum des Föderalismus

Dr. Michael Blume beantwortet die Frage, warum sich Links und Rechts nicht einfach als Gleichheit und Ungleichheit fassen lassen.

Natur des Glaubens

@BlumeEvolution Pispers hat das mal schön auf den Punkt gebracht:

„Reisen dürfen heißt noch nicht reisen können.“

Umgekehrt gilt das natürlich auch: Reisen können (Gleichheit) heißt noch nicht reisen dürfen (Freiheit).

Und ein gutes Leben braucht beides: können und dürfen.

@ArneBab
Da fehlen mir noch die Verantwortung und die Bleibefreiheit als weitere Komponenten.
Reisen können und dürfen, heißt ja nicht "müssen" oder einen Anspruch zu haben.
D. h. etwas zu tun, nur weil es möglich und erlaubt ist, ist oft verantwortungslos.
Und wenn das "gute Leben" voraussetzt, 2x im Jahr zu verreisen, ist das Leben vielleicht gar nicht so gut, denn dann müsste man ja nicht, sondern hätte die Freiheit zu bleiben.
@BlumeEvolution

@Nike_Leonhard diese Begrenzungen kommen ja bereits aus der Resourcenbegrenzung der Realität.

Sollten sich logisch also automatisch erschließen:
Sobald du dürfen *und* können als Ausgangspunkt nimmst, ist klar, dass es nicht OK ist, wenn du dir so viel rausnimmst, dass andere es nicht mehr können (entweder andere heute, oder deine Kinder in der Zukunft).

@BlumeEvolution

@ArneBab
Das sehe ich insoweit anders, weil die ursprüngliche Formulierung m. E. nur die Individualperspektive berücksichtigt, also gerade nicht die Grenzen durch die Freiheiten anderer.
@BlumeEvolution

@Nike_Leonhard die Grenzen durch Freiheiten anderer ergeben sich aus meiner automatisch, wenn du nicht nur "dürfen", sondern auch "können" forderst.

Das bringt Gleichheit mit rein.
@BlumeEvolution

@ArneBab Das sehe ich eben anders, weil unter "Können" gemeinhin die persönliche, d. h. individuelle Befähigung verstanden wird. @BlumeEvolution

@Nike_Leonhard Ich sehe das als allgemeine Forderung, und da ergeben sich die Grenzen automatisch — frei nach Kant: die Forderung ist nur dann in sich logisch, wenn das geforderte Können Einzelner nicht das Können anderer unmöglich macht.

@BlumeEvolution