Ich habe den Einstieg in den #birding-Adventskalender #24aus24 verpasst, aber das hat auch schon Tradition, dass ich mit Verspätung anfange... Hier also zum gestrigen 1. Dezember: Mein #Birding-Jahr startete Silvester/Neujahr in Elsterwerda, wo ich sehr viele Gimpel/Dompfaffen sah, die ich zuhause nicht sehe, auch wenn die Licht- und Zweigverhältnisse in den Auenwäldern nicht ideal waren.
2.12., #24aus24 - dieses Rotkehlchen war sehr an dem orangefarbenen Ricola-Bonbon auf dem beschneiten Weg interessiert. Da es aber wie ein zuckerfreies Bonbon aussah, habe ich es aufgehoben und stattdessen ein paar Sonnenblumenkerne aus meiner Jackentasche hinterlassen. (Zuckerfrei würde schon allein deshalb schädlich sein, weil es keine Energie liefert, oder? Von anderen Gründen ganz abgesehen.)

3. Türchen für #24aus24 - die Misteldrossel, bzw. im Vertipper, den mir mein Autocorrect weiter anbietet: Misteldrostel :-)

Am Gesang gut zu erkennen: Wenn es zu amselig für eine Drossel und zu drosselig für eine Amsel klingt!

4. Türchen für #24aus24 - Natürlich gab es auch dieses Jahr viele Gartenrotschwänzchen in den nahen Kleingärten.

Allerdings - leider habe ich dieses Jahr M. Rougequeue-Tacheblanche mit dem weißen Fleck auf der Wange, den ich drei Jahre lang im selben Revier beobachtet hatte, nicht mehr gesehen...

5. Türchen für #24aus24: ein Zaunkönig, den ich für mich sehr überraschend gerade in der Dämmerung in den Kleingärten sah!

6. Türchen für #24aus24: Ein Sperber auf einem Obstbaum in den Kleingärten!

Das war eine Situation, bei der ich aus der Entfernung etwas undeutlich da sitzen sah (oder war es nur ein seltsamer Aststummel?) und durch den Zoom meines Fotoapparats sah ich - sehr aufgeregt - plötzlich den Sperber!

7. Türchen für #24aus24 - die Haubenmeise. Um Ostern herum war ich in der Nähe von Ueckermünde, und dort habe ich auf einer Fahrrad-Tour auch endlich mal die Haubenmeise gesehen, und nicht nur gehört.
8. Türchen für #24aus24 - ein großes Highlight des Jahres war dieser junge Wendehals, auf den ich sehr zufällig traf, als ich auf einer Radtour in einem brandernburgischen Dorf anhielt, um auf meine Karte zu schauen. Faszinierend finde ich, wie wolkig-pixelig der junge Vogel wirkt (Tarnmodus?) - und lustig, dass er tatsächlich namensgerecht den Hals (halb) wendet.
9. Türchen für #24aus24 - heute ein Doppel, beide am gleichen Tag im Mai gesehen: die Goldammer (schon bei der Nahrungssuche fürs Nest, sei es für Partner oder Nestlinge) und der Cousin Grauammer, noch ordentlich schlüsselklirrklingelnd mit Revier-Etablierung beschäftigt. Erstaunlich, wie weit die Grauammer den Schnabel aufreißen kann!
10. Türchen für #24aus24 - ein neuer Vogel für mich, akustisch und optisch: der Wiesenpieper, der seinem Namen dauerhaft piepend am Rand einer Wiese alle Ehre machte.
11. Türchen für #24aus24 - seitdem ich weiß, dass die Nachtigall nicht nur singt, sondern auch schnarrt (z.B., um nach den Ästlingen zu rufen), entdecke ich sie viel häufiger... Wie hier auf Augenhöhe durch die Lücke eines Gebüschs.
@christianschwaegerl Hah, perfekt, Schnarren mit dem huit-huit....! Danke!