Unsere Autorin ist seit 40 Jahren Schriftstellerin in Berlin und hat schon einige Sparrunden mitgemacht. Die neuesten Pläne machen sie fassungslos. https://taz.de/!6049776
Sparpläne des Senats: Berlins Kulturkürzungen sind kostspielig für uns alle

Unsere Autorin ist seit 40 Jahren Schriftstellerin in Berlin und hat schon einige Sparrunden mitgemacht. Die neuesten Pläne machen sie fassungslos.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
@tazgetroete wenn 8% der Berliner von Kultur „prekär“ leben (bundesweit nur 2 %) dann chillen sich eben 6 % die Base.
Und wenn sich Autoren sich nicht finanzieren können, ohne staatliche Stütze: dann will das Zeug halt keiner lesen. Ist halt so! Soll dann der Steuerzahler gezwungen werden, das zu bezahlen, was keiner lesen will?

@HeleneSchoesel Dass in einer Stadt mehr Leute von Kultur leben als im allgemeinen Durchschnitt, dürfte ziemlich gegeben sein.
Bist scheinbar nicht die hellste.

@tazgetroete

@DerGiga @tazgetroete wer hat denn das Gegenteil behauptet? Dass in einer Stadt mehr Menschen leben, als in einem vereinsamten Dorf: das ist klar. Darum ging es hier nicht. Es geht darum, dass irgendwelche Kultur-Stalinisten vorschreiben wollen, was die Leute zu lesen und zu bezahlen haben. Offenbar wollen Sie das aber eben nicht lesen, und wollen deswegen dafür auch kein Geld bezahlen.
Dann kann ich mich als Autor halt nicht hinsetzen und darüber jammern, dass keiner meine Sachen kaufen will. Und der Staat kann und soll das nicht auffangen!
Aber: Ich bin eben nicht die Hellste. Ich bin das Proletariat! Die Arbeiterklasse! Das einfache Volk, dass den Kram nicht lesen will! Die kulturferne Braut, die ihr Geld lieber für andere Dinge ausgeben möchte. Ich mach dir Vollhonk mal einen Vorschlag: spende doch einfach 80 % deines Gehaltes an den Berliner Senat zur Unterstützung notleidender Autoren: Das hilft!