Deutschlands zögerlicher Kanzler in Kriegszeiten

Symbolbild: Olaf Scholz in einem Sessel

Olaf Scholz steht in der Kritik, und zwar nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch bei internationalen Verbündeten. In einer Zeit, in der Europas Sicherheit und Stabilität durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine massiv bedroht wird, wird die Rolle der deutschen Regierung genau beobachtet. Dabei erweckt Scholz immer wieder den Eindruck, als sei er von der strategischen Bedeutung der Krise und dem Ausmaß der Bedrohung für Europa nur schwer zu überzeugen. Norbert Röttgen, CDU-Politiker und ehemaliger Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, fasst die Stimmung vieler deutscher und internationaler Kritiker so zusammen: „So denkt der ehemalige britische Verteidigungsminister über Olaf #Scholz: Der deutsche Kanzler als schwächstes Glied und ohne strategisches Verständnis. So einen Kanzler kann Deutschland sich in Zeiten des Krieges in Europa allemal nicht leisten.

Die Worte Röttgens bringen die Frustration auf den Punkt. Immer wieder hat Scholz, so scheint es, gezögert, dort zu handeln, wo andere Nationen bereits Klarheit gezeigt haben. Dies zeigt sich besonders deutlich in der Unterstützung für die Ukraine. Seit Beginn der russischen Invasion waren viele von Scholz‘ Ankündigungen von Vorbehalten geprägt, und die Maßnahmen seiner Regierung wurden oft als halbherzig wahrgenommen. Dass Deutschland eine zentrale Rolle als wirtschaftliches und politisches Schwergewicht in Europa zukommt, scheint bei Scholz eine untergeordnete Rolle zu spielen. Doch genau hier liegt das Problem: Wenn der Kanzler eines der mächtigsten Länder der EU zögert, schwächt dies das gesamte Bündnis, das sich gegen Russlands Aggression stellen möchte.

Auch der ehemalige britische Verteidigungsminister Sir Robert Ben Lobban Wallace findet deutliche Worte: „Let’s not forget this is a man who thought giving any lethal weapons would be an escalation. Even short range NLAWS! At every turn he was last NOT first in helping. He has no judgement and no understanding of how deterrence works. He is the weak link in Germany’s chain.

Auf deutsch: „Vergessen wir nicht, dass dies ein Mann ist, der dachte, die Bereitstellung tödlicher Waffen würde eine Eskalation bedeuten. Sogar Kurzstreckenwaffen! Er war immer der Letzte, NICHT der Erste, der half. Er hat kein Urteilsvermögen und kein Verständnis dafür, wie Abschreckung funktioniert. Er ist das schwache Glied in Deutschlands Kette.“

Wallace betont damit ein strategisches Problem: Ein europäisches Bündnis, das auf Abschreckung basiert, kann sich keine Schwachstellen leisten. Zögern und Unentschlossenheit untergraben die Glaubwürdigkeit aller Beteiligten und gefährden den Zusammenhalt der europäischen Verteidigungsstrategie.

Für viele Beobachter steht Scholz als Symbol für eine gewisse deutsche Unfähigkeit, Verantwortung in Krisenzeiten schnell und klar zu übernehmen. Statt klare Schritte zu setzen, sah man den Kanzler eher in Erklärungen, Bedenken und rechtfertigenden Reden. Die Frage, die sich immer wieder stellt, lautet: Hat Olaf Scholz ein grundlegendes Verständnis für die geopolitische Bedrohung und die Rolle, die Deutschland in dieser neuen europäischen Sicherheitsordnung spielen sollte? Die bisherigen Entscheidungen seiner Regierung deuten darauf hin, dass er sich schwer damit tut, in dieser Zeit der Unsicherheit und Bedrohung eine klare Position zu beziehen.

Strategisch betrachtet hat Scholz’ Zögerlichkeit nicht nur die Solidarität mit der Ukraine belastet, sondern auch die Stabilität Europas insgesamt. Während die Ukraine für Freiheit und Selbstbestimmung kämpft, steht Deutschlands Rolle in der Welt auf dem Prüfstand. Ein starkes und verantwortungsbewusstes Deutschland könnte dazu beitragen, Europa zu einen und Russland abzuschrecken. Doch ein zögerlicher Kanzler, der die Risiken einer entschlossenen Haltung gegenüber Russland scheut, droht Deutschland zu einem Unsicherheitsfaktor in Europa zu machen – eine Rolle, die weder die deutsche Bevölkerung noch ihre europäischen Partner langfristig akzeptieren können.

In diesen krisenhaften Zeiten wird es darauf ankommen, dass die deutsche Führung ihre Position klärt und Verantwortung übernimmt.

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Norbert Röttgen (@n_roettgen) on X

So denkt der ehemalige britische Verteidigungsminister über Olaf #Scholz: Der deutsche Kanzler als schwächstes Glied und ohne strategisches Verständnis. So einen Kanzler kann Deutschland sich in Zeiten des Krieges in Europa allemal nicht leisten.

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