Gestern nochmal von Phonak-Testhörgerät auf das schon mehrfach getestete Unitron-Gerät gewechselt. Beides nun mit Otoplastik, beide sehr gut (aber).

Das Unitron gestern auch nochmal nachjustiert und damit das Sprachverstehen tatsächlich noch optimiert.

Trotzdem: Bei dem Unitron ist oft ein starkes Zischen bei s/ß/z/sch, was auch nicht ganz wegoptimierbar scheint. Phonak war da "wärmer". Aber ist das ein paar Hunderter mehr wert? (Irgendwie ja, aber... :))

#VformsHörgerätetest #Phonak #Unitron

@vform ich bin von kindheitstagen mit‘m Phonak-Sound „versaut“. Akustiker*innen sagen einmal Phonak quasi immer Phonak. Nur als die Digitaltechnik um 2000 rum aufkam, hatte ich ein lntermezzo mit Siemens.

@moinluk
Die sind schon sehr ähnlich zu Unitron (ist auch gleich Bauform, weil gleiche Dachfirma[1]). Es sind wohl tatsächlich die programmatischen Feintunings ("Algorithmen"), die evtl. einen feinen Unterschied machen könnten. Das Blöde ist, ich glaube, beim ersten Test hatte ich das Zisch-"Problem" (Meckern auf hohem Niveau) mit Unitron nicht. Ansonsten sind die sooo ähnlich (Klang, Qualität, App, Features). Hach, aber man muss ja auch mal zu nem Ende kommen :)

[1] https://web.archive.org/web/20210801061720/https://infohrmationen.blogspot.com/2020/12/das-who-is-who-der-horgerateindustrie.html

@vform wenn ich mich recht erinnere, wurde unitron von Phonak aufgekauft. Und als die einige Firmen aus dem Bereich Akustik aufgekauft haben (u.a. auch Sennheiser) haben die sich in Sanova Holding als Dachkonzern umbenannt. Ich weiß nicht warum aber über unitron wird bei den Akustiker*innen gerne mal etwas spöttisch hergezogen….

@moinluk
Ja, wie die Anbieter zusammengehören ist ganz interessant. Hatte da die alte (aber wohl gültige) Liste bei Archive.org gefunden.

Bei meiner Akkustikerin ist Unitron der Erstvorschlag gewesen. Passt auch gut, weil für ~600-800 € Unterschied ist es (fast) das Gleiche. Nett an Unitron ist auch, dass man nachträglich aufstocken kann (macht eher keiner, aber die Philo ist gut).

Hauptsächlich hadere ich, weil es evtl. nur ein Config-Sache, keine Markensache ist.

@vform ich glaube schon dass die beiden Unternehmen tatsächlich aber auch unterschiedliche „Philosophien“ haben was der richtige Sound ist… als das geht eher in Algorithmen und Grundsettings.
@vform Zu den Zischlauten: entweder war es mit der damaligen Einstellung tatsächlich nicht da, oder aber es ist noch nicht aufgefallen, weil man sich eh an den Sound gewönen muss etc. Solche Details fallen gerne erst nach längerem Tragen auf….

@moinluk
> Solche Details fallen gerne erst nach längerem Tragen auf….

Das ist vielleicht der Punkt. Die Erinnerung wird schnell etwas wischi-waschi über Wochen und Situationen hinweg mit mehreren Geräten.

Witzigerweise hat Phonak ein "soundRecover 2"-Feature, das explizit höhere Klänge oder Sprachanteile ("s" und "sch") in einen hörbaren Bereich holt.

Hät gerne mal die Config-App zu Hause, dann könnt man mal gucken.