↪️ Und wen es interessiert: Hier noch der komplette Ausschnitt zu #ArcheNova mit dem Teil davor, in dem die andere Person sich noch zur Spielemechanik äußert.
Transkript:
„Beim nächsten Spiel muss ich mich zurückhalten. Du regst dich über die Mechanik auf und ich übers Thema, okay? Es geht um Arche Nova, so.“
„Es geht um Arche Nova. Und Arche Nova ist so richtig durch die Decke gegangen, als das rausgekommen ist … ist zwei, drei Jahre her?“
„Ja, noch nicht so lange, ne? Auf Platz 4 aktuell.“
„Auch sämtliche Preise damals eingesammelt, was man in diesem Kenner-/Experten-Spiel-Bereich kriegen konnte. Und um das jetzt einzuordnen: Das hat bis heute ne Mechanik, wo ich gedacht hätte, die müsste es doch in nem anderen Spiel jetzt auch mittlerweile geben. Du hast 5 Aktionen und die Karten liegen in einer Reihe aus an Zahlenslots 1 bis 5 und wenn du die Fünferaktion durchführst, dann musst du zurück auf die 1 legen und dann wandern die immer so hoch und du musst so nen Plan machen. Es ist ein Mix aus vielen erfolgreichen Mechaniken. Es hat wie Rajas Of The Ganges zwei Leisten, eine Erfahrung, eine Geld, und das Spiel endet, sobald der Erste schafft, dass sich die beiden treffen. Du baust auf deinem Board deinen eigenen Zoo auf. Du musst gucken, dass du die Teile richtig anlegst. Gefühlt so ein Mix aus allem. Ein sehr großer Stapel aus unterschiedlichen Tieren. Ich find das mechanisch halt immer überbewertet. Du sagst jetzt auch: Platz 4?! Da sag ich: Auf gar keinen Fall ist es Platz 4! Erstmal, der größte Kritikpunkt von mir: Das kannst du komplett alleine spielen. Und wenn wir über Solospiele reden, dann denke ich, dass es da wiederum bessere Spiele gibt. Die Interaktion ist halt wirklich fast gar nicht vorhanden. Die höchste Interaktion ist ja, dass man diese Pause triggern kann, dass man da vielleicht guckt, wann passiert das, also da ein bisschen drauf schauen muss. Aber das ist schon wirklich ein sehr krasses Solospiel. Und da denk ich mir, das muss ich nicht haben. Ich spiel Brettspiele explizit, dass ich mit anderen Leuten am Tisch sitze und dann nicht jeder nur vor sich hin doktort. Und dass ich sage, ein bisschen was muss schon sein und das kann auch passieren eben in ner Form von Worker-Placement. Dass ich einfach weiß, da ist der jetzt drauf, dann kann ich da nicht hingehen. Mechanisch ist es okay. Wo würde ichs einsortieren? D, C. Es ist kein schlechtes Spiel, das kannst du auch nicht sagen. Dafür dauerts auch wieder relativ lange gefühlt, ob du es zu dritt oder zu viert spielst. C, D, müsste ich noch überlegen.“
„Ja, vielleicht nach meiner Ansprache. Also, all das, was du gesagt hast, stört mich überhaupt gar nicht. Ich würds mit nem anderen Thema spielen. Punkt. Das schreckt mich gar nicht ab. Ich bin ja nicht so derjenige, der sagt: Ich muss immer hoch interaktive Spiele haben. Ich spiel auch gerne ein bisschen vor mich hin und gerade zu zweit stört mich das auch nicht.“
[Danach folgt der oben gepostete Teil]