Excel, Word, PowerPoint und Co. sind mittelmäßig. Weil sie aber allgegenwärtig sind, muss die reale Welt an ihre Mittelmäßigkeit angepasst werden. Wie aber können wir dieser Abhängigkeit vom Mittelmaß entkommen?

https://netzpolitik.org/2024/degitalisierung-peak-mittelmaessig/

Degitalisierung: Peak mittelmäßig

Excel, Word, PowerPoint und Co. sind mittelmäßig. Weil sie aber allgegenwärtig sind, muss die reale Welt an ihre Mittelmäßigkeit angepasst werden. Doch der Abhängigkeit vom Mittelmaß können wir entkommen.

netzpolitik.org
@netzpolitik_feed Wenn die genannten Programme „mittelmäßig“ sind, welche anderen sind dann gut oder sehr gut?

@Renardo @netzpolitik_feed Halte ich auch für eine etwas hoch gegriffene Aussage, und das sage ich als Verfechter von Open Source. Ich mag Office auch nicht, aber nichtmal die Webversionen von Microsoft selbst sind gleichwertig zu den Programmen.

Gleichzeitig verstehe ich was die Autorin vielleicht sagen will, ich finde im täglichen Einsatz fühlt sich MS Office sehr zusammengewurschtelt an. Grade die Kollaboration und das enorm verbuggte Teams. Es ist schon kurios, das MS der Primus ist.

@meisterdieb @netzpolitik_feed Als Leser, der Word, Excel und Word Perfect noch aus der MS-DOS Zeit kennt, würde ich mir erwarten, dass „mittelmäßig“ klarer definiert wird etc. Was MS jedenfalls gebracht hat, war der Standard *.doc. Und das war - bei aller Kritik an dem Unternehmen - in der Frühzeit der PCs ein Riesenfortschritt. Nicht immer setzen sich hervorragende Produkte durch, man denke nur an diverse frühere Videostandards etc.

@Renardo @netzpolitik_feed Der Erbsenzähler in mir will sagen das .doc ja eben kein Standard war, aber ich bin trotzdem bei dir  

Schade das die Standardisierung von docx und co durch das Wirken von MS nicht zu dem Wettbewerb geführt hat den man damit erreichen wollte, sonst hätten wir mehr Auswahl heute. Die einzige Word Alternative heute sehe ich bei den Produkten der Firma Softmaker aus Nürnberg, weil kompatibel und Multi Plattform.

@Renardo
Ohne die Gedanken der Autorin da zu kennen, so denke ich doch, dass das dedizierte Datenbank Tools und spezifische Software für die jeweiligen Anwendungs Fälle gemeint sind.
Das hat natürlich den Nachteil höherer Entwicklungskosten und einer Einstiegshürde, aber man bekommt auch bessere Ergebnisse, wenn man es richtig macht.
@DerFlo @Renardo sehe ich auch so. Digitalisierung ist nicht "wir haben jetzt frei Tabellen und Dokumente, die frei herum fliegen und wo jeder alles mögliche editieren kann, ähnlich wie DIN A4 Blätter", sondern Daten müssen strukturiert vorliegen. Und das heißt: ne Datenbank (egal ob tebellar oder Dokumente-basiert, als klassische DB oder als data lake oder was auch immer) plus vernünftige UI. Ironischerweise hatte MS das mit Access schon, war aber zu professionell für die meisten A4 Liebhaber.
@crepererum @DerFlo @Renardo Meiner Beobachtung nach wurde das strukturierte Arbeiten nie hinreichend forciert, also z.B. eine Dokumentstruktur mit möglichst spezifischer Formatvorlage für Texte. Und bei der Digitalisierung haben wir noch ganz andere Defizite. Ich sah mal eine Reportage über digitalisierte Behörden in Litauen. Da wird der Bürger informiert, wenn eine Behörde auf Daten einer anderen Behörde über diesen Bürger zugreift. Sowas erhöht sicher auch die Akzeptanz.

@Renardo @netzpolitik_feed Es geht wohl nicht so sehr um MS Office selbst, sondern darum, dass Quick-and-Dirty-Lösungen in Officepaketen zu Dauerprovisorien werden, obwohl es für nahezu jede Aufgabe besser geeignetes Werkzeug gibt.

Digitale Kompetenz wäre es, geeignetere Prozesse zu finden.