Statt die steigenden Mieten mit Wohngeld zu subventionieren und den Vermieter*innen Steuergeld in den Rachen zu stopfen, könnten natürlich auch einfach die Mieten gedeckelt werden.

Könnte die Ampel einfach durch ein Bundesgesetz regeln.

„Wohngeld - Zahl der Haushalte mit Anspruch um 80 Prozent gestiegen“

https://www.deutschlandfunk.de/zahl-der-haushalte-mit-anspruch-um-80-prozent-gestiegen-102.html

Wohngeld - Zahl der Haushalte mit Anspruch um 80 Prozent gestiegen

Die Zahl der Haushalte, die Wohngeld beziehen, ist als Folge einer Gesetzesänderung im vergangenen Jahr um 80 Prozent gestiegen.

Die Nachrichten
@anneroth
Würd ich unterschreiben.
Aber als Vermieter müsste ich eine Wärmepumpe einbauen. 15000 pro Wohnung. Hält 15 Jahre. Das bedeutet 100 Euro mehr Miete damit die wieder reinkommen. Ein Pärchen kriegt bei uns maximal von der ARGE 377 warm. 477 würden abgelehnt. Weder Mietdeckel noch Wohngeld helfen den wirklich Bedürftigen vom Gas weg zu kommen. Sprich wenn es nicht teure Mieten sind dann ist es teures Gas.
@robin @anneroth Kannst du einmal die Transparenz deiner mathematischen Handlung erhöhen? Dann verstehe ich das Argument ggf. besser. Danke.
@Philiphobo
Ich möchte das Dilemma der Vermieter darlegen. Ich würde gern eine Wärmepumpe einbauen. Das müsste ich über höhere Miete finanzieren. Die ist dann aber nicht mehr innerhalb der zulässigen Spanne der ARGE/Grundsicherung. Ein Mietendeckel würde bei mir also bedeuten: Keine WP und Verbleib bei immer teurerem Gas. Und das zahlt dann auch der Steuerzahler (Heizkosten). Wie immer ist also nur an "reiche" Mieter gedacht wenn man nur Mietdeckel oder Wohngeld bedenkt.