#ADHS-Bubble:
Zur besseren Organisation des Alltags zu gibts ja zig Möglichkeiten, Strategien, Werkzeuge, Methoden, Apps.
Ich bin immer ein wenig hin- und hergerissen, ob solche Dinge eher stressen oder entstressen. Ob sie meine Unzulänglichkeiten eher betonen oder mir wirklich helfen.

@JRehborn erzählte neulich im Podcast von seiner Putzapp. Sowas kannte ich bisher nicht. (1/2)

Ich nutze Zenkit (Rechner und Handy) zur Wochenplanung sowie für Todo- und Packlisten und habe die tolle Einkaufslistenapp von @lenaseinkaufsliste. Mir helfen solche Dinge tatsächlich, auch weil das Organisatorische so irgendwie spielerisch wird. Abhaken macht schließlich Spaß.
Auf die neue Haushalt-App bin ich echt gespannt.

Wie sind so eure Erfahrungen?
#ADHS #AutismusSpektrum #adhdsolutions (2/2)

@sofasophia @lenaseinkaufsliste Mich haben Putzapps immer gestresst, weil mein Problem nie war, dass ich nicht gewusst hätte, was getan werden muss. Ich also das Problem das diese Apps lösen einfach nicht habe. Wenn man damit struggled zu sehen was grad dran ist könnten sie glaube ich sehr hilfreich sein.
@phoenixgreif
Genau das ist meine Befürchtung. Ich teste mal.

@sofasophia Viellen dank für den hinweis zu @lenaseinkaufsliste.

Für mich is das zwar nichts, aber vermieternachbars und tochter (+enkelkinder) können damit womöglich was anfangen. Speziell weil ein enkelkind wegen Glut-1 transferstörung eine strikte keto-diät einhalten muss..

Wenn also "Opa und Mama" die einkäufe darüber koordinieren können wäre das super! ;)

@lenaseinkaufsliste Das feedback vom opa war positiv, hier stehen noch ein paar wochen gesundheitliche dinge an, aber dann werden die sich mal mit eurer app beschäftigen und das ausprobieren..

Grade die idee über die Menüplanung ggf auch die Keto-Diät der enkelin managen zu können wirkt sehr attraktiv. ;)

.oO( P.s.: Der ist selbst softwareentwickler, wenn auch in anderen bereichen. Aber vielleicht kann er ein wertvoller betatester werden. ;))

@hackbyte cool, freue mich :) Kleiner Hinweis: die App ist aktuell noch in der geschlossenen Beta. Aber über die Website kann man sich dafür anmelden und ich lade euch zeitnah ein :) https://lenas-einkaufsliste.de. Über Feedback (sei es Lob, Kritik, Ideen oder Bugs) freue ich mich immer.
p.S. ich selbst bin noch nicht mal SW-Entwickler. Aber mit Flutterflow kann man im Zweifelsfall eine App auch ohne Code bauen. Etwas Ahnung von Datenbanken und App- sowie Entwicklungskonzepten sollte man aber habnen :)
Lenas Einkaufsliste – Copyright 2024 – abacado IT Services

@lenaseinkaufsliste @sofasophia Notes auf dem iFöhn. Beruflich oneNote bzw. ein Schulheft. Pro Woche eine Doppelseite. Funktioniert ausreichend gut. Auch schon vor der Diagnose.
@dyfustic Danke!
Ein guter Mix aus analog und digital klappt wohl für viele ziemlich gut
@sofasophia Vielen Dank für deine Empfehlung - das freut mich sehr. Insbesondere weil die App ja noch nicht mal offiziell im Store verfügbar ist :)
@lenaseinkaufsliste Sehr gern. Gleich lade ich das neue Update.
Weißt du schon, ob meine aktuellen Listen, wenn die App dann offiziell auf dem Markt ist und ich die dann lade, neu geschrieben werden müssen oder erhalten bleiben? (Ich hab ja das Reverse-Prinzip mit den anhakbaren Dauerlisten.)
@sofasophia Das neue Update hat tatsächlich nur zwei Bugfixes drin. Aber nachdem ein Bug dazu geführt hat, dass man keine Listen mehr erstellen konnte, wollte ich das rasch fixen :D Und nein, du musst nichts neu erstellen, wenn es dann soweit ist. Das Backend (Datenbank, User, etc.) bleiben erhalten.
@sofasophia Ich habe mittlerweile schon so viele Apps ausprobiert, aber irgendwie finde ich nix, das ich am Ende wirklich hilfreich finde. Ich nutze die ganz normale Notizen-App, wenn ich mir schnell was merken will und die Erinnerungsfunktion oder den Wecker. Ansonsten immer mal verschiedene Apps für To Dos, die ich irgendwann so überfülle, dass ich mich überfordert fühle und sie nicht mehr öffne.
@zoiundeinhorn Vor Zenkit hatte ich es auch so: heillos verzettelt. Wenn alles zentral ist, hilft mir das aktuell sehr.

@sofasophia Puh ... vor jahrenden, als ich noch einigermaßen funktionell war, hab ich mir mal was vom "helfrecht planer" zeugs abgekupfert.

Das ergebnis war eine A4 seite pro woche mit 7 kästen übereinander in denen jeweils ein wochentag stand, eine zeitleiste zum groben markieren von "belegten" oder konkreten zeiten im tagesablauf und darunter im kasten ein großes feld für freitext.

Im freitext hab ich dann sowohl termine (inkl marke in der zeitleiste) oder auch simple ToDo's reingeschrieben je nach bedarf.

Am abend kann mensch dann immer durchgehen und die erledigten dinge abhaken, oder ggf auf einen der folgenden tage übertragen. Je nach wichtigkeit ermöglicht einem das viel flexibillität und sichert das dinge nicht untergehen.

Das manuelle aufschreiben und abhaken am tagesende hat mir gut dabei geholfen immer einen groben überblick im kopp zu haben, der sich dann schnell durch nachschauen ergänzen ließ..

Natürlich hab ich immer einen kompletten satz von 52 seiten für alle wochen des jahres ausgedruckt ... so konnte ich auch termine die weiter in der zukunft lagen sinnvoll unterbringen.

Das ganze klingt zwar nach viel aufwand, isses am ende aber garnicht so sehr sondern hat noch die positive seite das mensch am ende des tages für sich ein resümee ziehen kann wie gut der tag wohl gelaufen is in sachen geplante dinge. Ausserdem hat die manuelle natur des ganzen sehr viel geholfen sich dinge dann auch merken zu können. ;)

Aktuell funktionieren die dinge nicht gar so gut bei mir aber ich hab SozPäd unterstützung und schreibe wichtige termine halt in den google kalender der mich dann aufm handy und desktop erinnert ggf...

Für so tagesziele/aufgaben/todo's ist das aber nur bedingt geeignet .. dafür um so besser für termine mit längerer vorlaufzeit (termin beim neurologen im feb. 2025 z.b. ;))

Fürs einkaufen hab ich damals wie heute bei bedarf ne android app genutzt die recht hilfreich war, OI Shopping List heisst die. ;)

OI Shopping list – Apps bei Google Play

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@hackbyte Ha, das ist genau mein Prinzip, wie ich Zenkit nutze. Das habe ich mit meiner ADHS-Coachin angeschaut (dein analoges Prinzip ziemlich vereinfacht, zuerst eben auch analog) und gemerkt, dass es mir hilft. Mir war nur das analoge Hantieren zu nervig, weshalb ich nach einer App schaute und Zenkit fand.
Hilft sehr.
Auch meine Einkaufsapp funktioniert ähnlich wie deine, glaube ich.
Hilft mir auch sehr.
Bin froh um all diese Hilfsmittel.
@sofasophia Ja automatisierung ist ja nichts schlechtes. Für mich wars damals halt auch ein therapeutischer faktor das handschriftlich zu machen (trozt meiner quasi nicht brauchbaren handschriftfähigkeiten ;)).