Ungeachtet der Tatsache, dass wir mittlerweile statistisch 719 KFZ auf 1.000 Einwohner vom Säugling bis zum Greis zählen, wird ernsthaft über eine Absatzförderung nachgedacht, um die Autoindustrie anzukurbeln. Dabei funktioniert die Autoindustrie allein dadurch, dass wir als Gesellschaft die individuellen Kosten des Autoverkehrs zu Lasten der Gemeinschaft künstlich niedrighalten, bei gleichzeitig vorrangiger Ausrichtung aller Lebens- und Infrastruktur auf den PKW.

@GuidoKuehn
Ich weiß nicht, wo die Zahl 719 Pkw pro 1000 Einw. herkommt, aber laut Statistischem Bundesamt waren es zuletzt "nur" 583 Autos pro 1000 Einw.

In der genannten Größenordnung liegt allerdings die Zahl der Haushalte mit mind. einem Auto: Das waren 78 % aller Haushalte im Jahr 2022.

Das ist schon schlimm genug, es ist eine Katastrophe für Mensch, Natur und Klima, diese Autos müssen weg.

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/09/PD23_N048_46.html

Pkw-Dichte im Jahr 2022 erneut auf Rekordhoch

In Deutschland gibt es trotz öffentlicher Debatten über eine Verkehrswende immer mehr Autos. In den vergangenen zehn Jahren ist die Pkw-Dichte durchgehend gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) sowie eigener Berechnungen mitteilt, kamen im Jahr 2022 auf 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner 583 Personenkraftwagen – ein Rekordwert. Im Jahr 2012 hatte die Pkw-Dichte bundesweit noch bei 534 gelegen. Ursächlich für den Anstieg der Pkw-Dichte ist, dass die Zahl von in Deutschland zugelassenen Autos im genannten Zeitraum deutlich stärker zugenommen hat als die Bevölkerung.

Statistisches Bundesamt
@footils Schau hier:
@GuidoKuehn
Ah, danke! Aber bezieht sich das nicht auf alle Kfz, nicht nur auf die Pkw?
@footils My Bad, ich habe es geändert. Für mich sind alle KFZ eben auch -solange es keine autonomen Fahrzeuge ohne Personen gibt- PKW. Für die Aussage hat es keine Auswirkung, denn es ist unabhängig der Klassifizierung in jedem Fall zu viel.