„Weggespülte Straßen lassen sich offenbar leichter ertragen als ein 100-km/h-Tempolimit auf der Autobahn.“ https://www.derstandard.at/story/3000000236477/oesterreicher-waehlen-klimaleugner-auch-wenn-sie-dabei-untergehen
Österreicher wählen Klimaleugner, auch wenn sie dabei untergehen

Trotz verheerender Extremwetterereignisse spielt die Klimakrise im Wahlkampf kaum eine Rolle. In den Umfragen führt eine Partei, die den Klimawandel leugnet

DER STANDARD

@senficon Solche Schlagzeilen bestätigen die Leute doch nur in ihrer Ansicht.
Als würde ein 100-km/h-Tempolimit auf Österreichs Autobahnen Überschwemmungen verhindern.
Da fühle auch ich, als ökologisch bewußter Mensch, mich veralbert.

(Jaja, jedes bißchen hilft; aber jeder einzelne Beitrag ist auch marginal, so daß man durchaus geteilter Meinung sein kann, ob genau dieser oder jener sich lohnt.)

@amayer @senficon

Wenn ich dies Argument bei jedem Beitrag gelten lasse, kommen wir vermutlich nie weiter.

Eine einzelne kleine Zigarettenkippe an der Bushaltestelle hingeworfen ist an sich auch kein Drama. Aber...
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Zigarettenstummel

Zigarettenstummel – Wikipedia

@pacs @senficon Und weil es kein Drama ist, lesen wir auch keine Schlagzeilen, die wegen einer Zigarettenkippe den Untergang der Zivilisation beklagen.

Der Inhalt des Artikels ist ja in Ordnung. Die Schlagzeile nicht.

@amayer @senficon

Nur sieht es leider so aus, als wäre die Möglichkeit, dass uns wegen einer globalen Klimaveränderung unsere Lebensgrundlage komplett kaputt gehen kann, ziemlich real ist.
Da meine ich, dass es sich lohnt, auch kleine(re) Beiträge ernst zu nehmen.
Mein Eindruck ist, dass zahlreiche Gegner eines Tempolimits da den Ernst der Lage immer noch verdrängen.
Insofern geht es um eine Konsensfindung, die auch Konsequenzen im Handeln hat.

@pacs @senficon In der Tat. Aber Konsens findet man nicht, indem man sich um Kleinigkeiten streitet.