@werawelt »Die Finanzierung vieler Social-Media-Teams bei öffentlich-rechtlichen Anstalten ist an steigende Reichweiten gekoppelt. Das führt dazu, dass Evaluationen und Feedbackrunden oft sehr zahlenorientiert sind. Sprich: Je mehr Leute ein Beitrag erreicht und je mehr damit interagiert wird, desto besser, weil die Jahresziele zum Beispiel vorschreiben, dass der Kanal bis zum Ende des Jahres x-tausend Follower:innen mehr haben muss«.
Die Öffentlich-Rechtlichen sind in sozialen Medien überfordert: Obwohl ihre Kanäle mit Hass geflutet werden, darf das Community Management kaum etwas löschen. Dahinter steckt eine absurde Idee von Meinungsvielfalt.
Kommerzielle SocialMedia im ÖRR: im Artikel wird beschrieben, wie "Quote" gemacht werden muß beim ÖRR. Schlecht, wenn 80% der Kommentare nach einiger Zeit nur noch von Extern kommen und rechtsextrem und herabsetzend sind. Die Community-Manager*innen leiden darunter, ähnlich wie #ClickWorker, denn sie müssen den ganzen Sch.... lesen und können nur wenig dagegen tun, denn die "Quote" steigt ja. @[email protected] für ARD und @[email protected] : das ist nicht Euer Auftrag!! https://uebermedien.de/96612/macht-der-kommentar-hoelle-auf-oeffentlich-rechtlichen-kanaelen-ein-ende/ https://dizl.de/@moskitokoenig/112800695062321991
@werawelt »Als Community Managerin ist es eine merkwürdige Gleichzeitigkeit, zu wissen, dass eine Kommentarflut gerade an eine politische Hetzkampagne grenzt und vor allem aus einer Community fern der eigentlichen Zielgruppe kommt, im Hintergrund aber zu hören, wie gefühlt die Sektkorken knallen, weil: „Hey, 2.000 Kommentare, das ist ja super, das Video zieht richtig an und kriegt immer mehr Reichweite.“«